Sonntag, 2. Dezember 2018

Tipps für besinnliche und erholsame Feiertage


 Nehmen Sie sich ganz bewusst für die kommenden Feiertage ein paar wohltuende und entspannende Punkte vor:
  1. Die Feiertage sollen eine lustvolle Zeit sein! Tun Sie sich möglichst viel Gutes!
  2. Wenn Sie die ständige Erreichbarkeit stresst, dann schalten Sie Ihr Smartphone aus und lesen Sie keine (geschäftlichen) E-Mails.
  3. Nutzen Sie die Feiertage als Ihre Energietankstellen. Tanken Sie Kraft! Was für Sie lustvoll ist, wird meistens auch eine Energiequelle für Sie sein!
  4. Konzentrieren Sie sich ganz auf das Hier und Jetzt! Genießen Sie die Momente.
  5. Richten Sie Ihre Gedanken auf diese wunderbaren Erlebnisse, die Sie mit Ihren Lieben verbringen werden!
  6. Gönnen Sie sich das "NEIN-Sagen"! Machen Sie die Feiertage zu Ihrer Entspannung und sagen Sie NEIN, wenn Sie etwas nicht wollen. Setzen Sie Grenzen und bleiben Sie ganz bei sich selbst.
  7. Feiertage sind Zeit für Freiräume! Verplanen Sie nicht jeden Tag und lassen Sie sich auf die Wunder der kleinen traumhaften Momente ein! Das gute Essen, die traumhafte Winterlandschaft, die Spuren im Schnee!

Ich wünsche Ihnen wunderbare und ruhige Feiertage und ein erfolgreiches und vor allem gesundes Jahr 2019!
Foto: Pixabay

Samstag, 1. Dezember 2018

Die EntscheiderInnen-orientierte Bewerbung

Sie wollen zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werden?

Dann gestalten Sie Ihre Bewerbungsunterlagen (Bewerbungsschreiben und Lebenslauf!) so, dass Sie den entscheidenden Personen die Arbeit möglichst leicht machen.

1. Schritt:
Analysieren Sie die Anforderungen der Stelle auf die entscheidungsrelevanten Größen.
Was ist von besonderer Bedeutung für die ausgeschriebene Stelle?
Von welchen Qualifikationen und Erfahrungen hat das Unternehmen den meisten Nutzen?
Wer sind die Personen im Unternehmen, die entscheiden, ob Sie eingestellt werden oder nicht?
Welche Interessen verfolgen diese Personen im Unternehmen? Was ist diesen Personen besonders wichtig?

2. Schritt:
Bereiten Sie die Bewerbungsunterlagen so auf, dass Ihre entscheidungsrelevanten Erfahrungen und Qualifikationen sofort und klar ersichtlich sind (gilt für das Bewerbungsschreiben, den Lebenslauf und Success Stories, die Sie mitsenden).
Bereiten Sie konkrete Beispiele vor, womit Sie beweisen und überzeugen können, dass Sie alles was entscheidungsrelevant ist, mitbringen!

3. Schritt:
Auch im Bewerbungsgespräch fokussieren Sie auf die relevanten Größen in Ihrer Argumentation!

4. Schritt:
Sie haben Ihr Ziel erreicht und haben den neuen Job!



Montag, 9. Juli 2018

Freitag, 25. Mai 2018

Bestseller Rang 24 - Mein Bewerbungsratgeber für Führungskräfte


Mein Bewerbungsratgeber für Führungskräfte "Erfolgreich zum Topjob" liegt unter den bezahlten Bewerbungsratgebern auf Amazon bereits auf
Rang 24.

Herzlichen Dank an meine LeserInnen!

Freitag, 30. März 2018

Bewerbungsratgeber für Führungskräfte "Erfolgreich zum Top-Job"






Wenn Sie dieses Buch durcharbeiten, dann absolvieren Sie den Bewerbungsprozess für Ihren Top-Job sicher mit Erfolg. Es richtet sich speziell an Führungskräfte, SpezialistInnen und AkademikerInnen.

Der gesamte Inhalt des Buches ist an den Prinzipien der Erfolgs- und Entscheidungsorientierung aufgebaut. Stellen Sie Ihre Erfolge so klar dar, dass es eindeutig ist, Sie sind die richtige Person für die Stelle!

Sie werden praxisnah und kompakt alles Wissenswerte über Bewerbungsunterlagen, Vorstellungsgespräch und auch alle modernen Methoden in Bewerbungsverfahren erfahren.

Sie erfahren alles Wesentliche über E-Mail-Bewerbung, Bewerbungsgespräche, Hearings, Headhinter, Skype- /Telefoninterview und Bewerbungsvideos, damit Sie auf dem Weg zum Top-Job Erfolg haben.

Der I. Abschnitt beschäftigt sich mit Ihren erworbenen Qualifikationen, Interessen und Berufserfahrungen. Sie bauen sich dabei eine Sammlung Ihrer Erfolge auf (Success-Portfolio). Ihre Erfolge und Stärken sind eine wesentliche Basis für den weiteren Bewerbungsprozess. Daher bauen auch Lebenslauf, Bewerbungsschreiben und Antworten im Bewerbungsgespräch darauf auf.

Im II. Abschnitt wird speziell auf die Kompetenzen einer Führungskraft und ihre Bedeutung im Bewerbungsprozess eingegangen. In diesem Abschnitt wird eine Methode aus der Betriebswirtschaftslehre für den Bewerbungsprozess adaptiert, die Balanced Scorecard (BSC). Die BSC mit ihren einzelnen Komponenten liefert ein umfassendes Bild welche Kompetenzen für eine Führungskraft von besonderer Bedeutung sind.

Im III. Abschnitt erhalten Sie Tipps welche Bewerbungsstrategien Sie verwenden können, um zu Ihrem Top-Job zu kommen.

Auf den Grundsätzen der „entscheiderInnen-orientierten Bewerbung“ basierend, werden im IV. Abschnitt Lebenslauf und Bewerbungsschreiben ausgearbeitet. Aufbau, Struktur und Inhalte der Bewerbungsunterlagen werden detailliert behandelt. In diesem Abschnitt finden Sie viele Tipps und Musterformulierungen für eine erfolgsorientierte Darstellung.

Der V. Abschnitt bereitet Sie auf alle wichtigen Fragen in Vorstellungs-/Bewerbungsgesprächen vor.
Nach dem Durcharbeiten des V. Abschnitts sind Sie sehr gut auf jedes Vorstellungsgespräch vorbereitet.

Sie waren selbstständig? Sie haben studiert? Im VI. Abschnitt erhalten Sie für diese Bereiche Hinweise und Tipps, die Ihnen helfen Ihren Top-Job zu bekommen.

Übersicht über die Abschnitte des Buches:

I. Meine Fähigkeiten und Qualifikationen
II. Führungskräfte-Kompetenzen
III. Bewerbungsstrategien und Stellensuche
IV. Bewerbungsunterlagen
V. Bewerbungsgespräch
VI. Zum Schluss – Die besten Tipps kompakt

Sonntag, 19. November 2017

TIPP: Was würde Ihre Familie zum Umzug wegen einer neuer Stelle sagen?



Wenn Sie im Vorstellungsgespräch diese Frage gestellt bekommen, dann erzählen Sie vielleicht stolz, Ihr/e PartnerIn hätte Sie auf die Stellenanzeige aufmerksam gemacht.
Fehlt Ihnen etwa die Eigenmotivation?!

Oder Sie kündigen bei einem Ortswechsel an, dass Sie am Wochenende pendeln wollen.
Wie lange wollen Sie den Stress auf sich nehmen?

Womöglich zerreiben Sie sich zwischen Junggesellenhaushalt, Autobahn und Beziehungskrise
Für die Arbeit bleibt kaum Energie!


Was könnten Sie antworten: 
Signalisieren Sie immer, dass Ihre Familie hinter Ihnen steht. Dass Sie die Konsequenzen bereits intensiv besprochen haben.


Foto: (c) Pixabay

Sonntag, 12. November 2017

Umgang mit Absagen

(c) pixabay


Es ist klar, wenn Sie die Stelle wirklich gerne angetreten hätten, dann ist die Enttäuschung meist groß.

Aber bitte bedenken Sie: 

Eine Absage ist nicht gegen Sie persönlich gerichtet. Sie sind deswegen auch nicht schlechter. Eine Absage bedeutet immer nur, dass Sie diesen Job, auf den Sie sich in diesem Fall beworben haben, nicht bekommen werden.

Ein/e Entscheidungsbefugte/r hat offiziell festgestellt, dass es mindestens einen Kandidaten/in gibt, der besser zu genau dieser Position mit einem bestimmten Anforderungsprofil passt.

Wenn sich 20 Personen dafür beworben haben, müssen 19 Absagen verschickt werden.

Trotzdem dürfen Sie sich Zeit nehmen und Ihr Gespräch Revue passieren lassen, um eventuelle Schwachstellen in Ihrer Vorbereitung zu erkennen. Registrieren Sie keine, kann das entweder daran liegen, dass Ihre Analyse nicht objektiv genug ist, oder aber daran, dass es keine Schwachstellen bei Ihrem Auftritt gab. Vielleicht hat ein anderer Kandidat nur bessere Referenzen, bessere Noten oder aber sogar einen Fürsprecher innerhalb des Unternehmens…..

Samstag, 4. November 2017

TIPP: Was sind Ihre Schwächen?

Wer bei dieser Frage ganz und gar ehrlich bleibt hat eigentlich schon verloren. Es geht im Grunde nur darum, auf eine pikante Frage überzeugend zu reagieren. Deshalb sollten Sie sich auf diese Frage besonders intensiv vorbereiten. 

Man kann sich z.B. auf Schwächen beziehen, die typisch menschlich sind. Z.B. sind Menschen nun mal ungeduldig, wenn sich Dinge anders entwickeln als sie sollten. Und Frustration ist eine typische Folge von der begrenzten Begeisterungsfähigkeit anderer. 

Achten Sie jedoch darauf, dass sie auf keinen Fall Schwächen einräumen, die Sie bei Ihrer zukünftigen Tätigkeit behindern könnten. 

Geben Sie immer ein Beispiel, wie Sie mit einer Schwäche umgehen und Sie dadurch im Alltag problemlos oder sogar zu einer Stärke wird. Überlegen Sie , ob es "Schwächen" gibt, hinter denen sich eigentlich Stärken verbergen bzw. die für den zu vergebenden Job zuträglich sein könnten (z.B. Perfektionismus - dies wird jedoch ziemlich häufig genannt). 


Mögliche Antworten sind beispielsweise, dass man wenig Erfahrung hat Vorträge oder Themen vor anderen Personen zu präsentieren, dass man in gewissen Computerprogrammen noch Schwächen hat, dass man oftmals zu viele Aufgaben auf einmal bewerkstelligen möchte etc. Insbesondere die dritte Schwäche zeigt, dass sie engagiert sind und sich in ihre Aufgaben reinhängen. Bei den ersten beiden Schwächen kann man einen Bezug zur späteren Aufgabenstellung herstellen.

Bestimmte Schwächen hat man per se, weil einem die entsprechende Erfahrung noch fehlt.

Weitere Beispiele

Schwäche: Direktheit 

„Ich bin manchmal zu direkt und offen im Gespräch. Mit meiner Vorliebe für klare Worte habe ich früher mitunter Kollegen und Mitarbeiter vor den Kopf gestoßen. Heute achte ich besser darauf, dass ich den richtigen Zeitpunkt und die richtige Situation wähle, um meine Meinung zu äußern.“

Schwäche: Zurückhaltung 
„Es kommt vor, dass ich zurückhaltend wirke. Wenn ich zum Beispiel konzentriert eine Aufgabe durchdenke, fällt es mir schwer, gleich in eine Diskussion einzusteigen. Ich weiß aber, dass es manchmal unumgänglich ist, schnell Position zu beziehen. Durch die Sicherheit, die ich während meiner Berufsausübung erworben habe, gelingt mir dies mittlerweile sehr viel leichter als früher.“

Schwäche: Zu wenig Lob 
„Es fällt mir in manchen Situationen auf, dass auch ich dazu neige, zu wenig zu loben. Eigentlich finde ich es schade, dass mir Lob nicht lockerer von den Lippen geht. Allerdings habe ich auch gemerkt, dass man Lob genauso gezielt einsetzen muss wie Kritik.“
Achten Sie auch darauf, dass Sie bei der Frage „Nennen Sie mir drei Stärken und drei Schwächen von Ihnen!“ nicht alle Ihre Schwächen aufzählen. Nennen Sie immer drei Ihrer Stärken, aber nur eine Schwäche. Weitere Schwächen sollten erst auf Nachfrage zugegeben werden. 

Schwäche: Schokolade
Diese Schwäche führt auf eine ganz persönliche Ebene und Weg von beruflichen Fähigkeiten und Schwächen. Außerdem bringt diese Antwort auch ein wenig Humor in das Gespräch und zeigt sie von einer menschlichen Ebene. die Antwort ist vielleicht ein wenig riskant, aber beim richtigen Gegenüber sicher einen Lacher wert.

Hier dürfen Sie sich ausnahmsweise „etwas aus der Nase ziehen“ lassen und sollten nicht unnötig loslegen. Bereiten Sie sich deshalb auf die Frage vor.

Samstag, 28. Oktober 2017

Tipp: Warum haben Sie sich gerade bei uns beworben?


Auf diese Frage im Vorstellungsgespräch werden Sie nur eine zufrieden stellende Antwort geben können, wenn Sie sich gut vorbereitet haben, sich also intensiv mit dem Unternehmen und dem Stellenangebot auseinander gesetzt haben.

Ihr Gegenüber sollte niemals das Gefühl bekommen, dass Sie sich schon bei unzähligen anderen Firmen beworben haben und es Ihnen nur um Geld, Prestige oder eine höhere Position geht.


Mögliche Antwort: "Weil meine bisherige berufliche Entwicklung mich darauf vorbereitet hat, die Aufgaben eines XXX bei Ihnen zu übernehmen. So habe ich bereits ... (Beschreibung relevanter Tätigkeiten)."

Oder "Mir gefallen die Philosophie und das Auftreten Ihres Unternehmens. Ich glaube, dass ich mich hier sehr wohl fühlen würde und meine Fähigkeiten hier am besten zum Tragen kämen."

Vermeiden Sie aber Schmeicheleien und geben Sie sich auf keinen Fall gleichgültig („weiß nicht“, „hat sich halt so ergeben“ ...).

In diesem Zusammenhang kommt auch oft die Frage, bei wie vielen Unternehmen Sie sich schon beworben haben. Der/die GesprächspartnerIn will damit herausfinden, ob das Unternehmen für Sie die erste Wahl oder nur eine „Notlösung“ ist.

Natürlich wird es oft der Fall sein, dass Sie schon einige Bewerbungen hinter sich haben. Um so wichtiger ist es zu signalisieren, dass Sie gut über das Unternehmen Bescheid wissen und echtes Interesse an der Stelle haben.

Freitag, 27. Oktober 2017

TIPP: Betreff in der Bewerbung per E-Mail

Foto: (c) Pixabay

Machen Sie einen ersten guten Eindruck. 
Der Betreff im E-Mail sollte kurz und prägnant formuliert sein.
Vermeiden Sie Begriffe wie: "Bewerbung bei Ihrer Firma" oder "Freie Stelle".

TIPP: 
Beispiel: "Bewerbung als PR-Assistent - Inserat im KURIER vom TT.MM.JJJ - Ref.Nr. 123456".

.

Montag, 23. Oktober 2017

TIPP: Warum wollen Sie eigentlich Ihren Arbeitgeber wechseln?


Gejammer über den Arbeitsmarkt und die Ungerechtigkeiten der Welt hängen den Personalchefs zum Halse raus. Verwenden Sie diese Frage lieber zu Ihrem Vorteil: Machen Sie deutlich, dass Sie explizit auf eine Chance wie die angebotene Stelle gewartet haben.

Antworten Sie lieber nicht so: „Sie wissen ja wie das ist. XYZ haben keine Chancen mehr auf dem Arbeitsmarkt. Höchstens ein Praktikum ist heutzutage noch drin."

Bessere Antwort: „Mein Ziel war es immer als XYZ in einer großen Unternehmensberatung tätig zu sein. In diesem Bereich kann ich meine Stärken voll entfalten und mich auch durch meine Fremdsprachenkenntnisse und XXXXX Erfahrungen am besten einbringen. Daher bewerbe ich mich nicht auf jede Stelle, sondern fokussiere ganz klar Unternehmen in diesem Berufsfeld."

Dienstag, 10. Oktober 2017

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Samstag, 7. Oktober 2017

TIPP: Herr oder Herrn in der Anschrift?

Ein beliebter Fehler in Bewerbungsschreiben:
Schreibt man in der Anschrift ,,Herrn Franz Bauer" oder reicht ,,Herr Franz Bauer"? Richtig ist ,,Herrn".

Siehe: "DUDEN - Briefe und E-Mails gut und richtig schreiben"

Freitag, 6. Oktober 2017

TIPP: Gehaltsverhandlungen im Bewerbungsgespräch



Wie sind Ihre Gehaltsvorstellungen? Was möchten Sie verdienen?

Selbst die versiertesten BewerberInnen kommen bei dieser Frage ins Schwitzen. Kein Wunder, denn von der richtigen Antwort hängt einiges ab. Hopp oder Top: Das Wissen um den eigenen Marktwert ist notwendig für das berufliche Weiterkommen. Gut ist es daher, wenn Sie sich im Vorfeld bereits darüber informieren, wie hoch die kollektivvertraglich festgelegte Entlohnung für diese Arbeit ist, was üblicherweise für so eine Position bezahlt wird, welches Gehaltsschema die Firma hat.

Bereiten Sie sich also gut auf die Frage vor, welches Gehalt Sie erwarten.

Um Ihren Gehaltswunsch zu ermitteln, berücksichtigen Sie alle Bezüge Ihrer bisherigen (letzten) Position einschließlich geldwerter Vorteile wie Dienstwagen, betriebliche Altersversorgung, Überstundenbezahlungen, Provisionen, Prämien, Sozialleistungen (verbilligter Mittagstisch, verbilligte Einkaufsmöglichkeiten …). Die Summe sollte 5 bis 20 % über Ihrem letzten Gehalt liegen bzw. an den marktüblichen Gehältern und Ihrem Leistungsvermögen orientiert sein. Auskünfte über übliche Gehälter erfährt man über die Berufsverbände. Informationen über die aktuellen Kollektivverträge erhalten Sie von Ihrer Gewerkschaft oder im Internet.

Wer zu viel verlangt, verspielt möglicherweise seine Karriere. Wer zu wenig verlangt, wird von den Unternehmen häufig als unglaubwürdig oder schlecht informiert eingeschätzt und signalisiert außerdem mangelndes Selbstbewusstsein, macht sich gar verdächtig. Erfahrene Personal¬verantwortliche dürfte schnell an der Kompetenz dieses/r BewerberIn zweifeln.

Im ersten Vorstellungsgespräch steht die Gehaltsfrage meistens noch nicht im Mittelpunkt. Dennoch werden Sie gegen Gesprächsende wahrscheinlich nach Ihren Gehaltsvorstellungen befragt. In einem weiteren Gespräch wird dann zumeist über das genaue Gehalt verhandelt.

Oft werden Gehaltsthemen in einer zu frühen Phase des Gespräches (oft sogar schon am Telefon) angeschnitten. Beantworten Sie diese Frage erst, wenn Sie genau Ihr Aufgabengebiet, Ihre Position, Ihre Verantwortung etc. wissen. Sollte dies noch nicht der Fall sein, fragen Sie nach.

Sollten Sie über die vorhin angeführten Details bereits Bescheid wissen, können sich natürlich mit einigen ausweichenden Gegenfragen noch weiter an die Sache herantasten:
Ich nehme an, Sie haben ein fixes Gehaltsschema …..
Was haben denn Sie für diese Position veranschlagt?

Letztendlich wird es in den allermeisten Fällen an Ihnen liegen, einen ersten Betrag einen Rahmen (von – bis) nennen zu müssen.

Sagen Sie dann den Betrag mit fester Stimme, ohne Einschränkung, Relativierung oder Rechtfertigung. Auf Wunsch erläutern und begründen Sie Ihre Gehaltsvorstellung.

Wer bei der Frage nach dem Gehalt keine klare Antwort geben kann, zeigt dem Gegenüber: Ich bin mir nicht so richtig sicher - entweder, ob ich den Job überhaupt packen kann oder ob ich meine eigenen Fähigkeiten und meinen Marktwert kenne.

Flexibilität ist ein weiterer Bonus, der Bewerber an das Ziel "Wunschgehalt" bringen kann. Statt auf der geforderten Summe zu beharren, besteht auch die Möglichkeit, Alternativen anzubieten. Ein Teil des Gehaltes könnte zum Beispiel durch einen Firmenwagen ersetzt werden, durch Erfolgsprämien, durch Sozialleistungen oder durch Zuschüsse für Familien.

Denkbar ist es natürlich auch, für die Probezeit auch ein "Probegehalt" zu vereinbaren, dass dann später automatisch angepasst wird.

Ganz wichtig: Nennen Sie den Betrag bitte immer in Bruttobeträgen por Jahr aus. Nur in „unteren Etagen“ ist es üblich, von Bruttobeträgen pro Monat zu sprechen.

Ausschlaggebend für Ihre Gehaltswünsche darf auf keinen Fall Ihre persönliche Situation sein. Ein Arbeitgeber zahlt Sie nicht dafür, weil Ihre Miete, Ihre Alimentationszahlungen, Ihre Kreditrück¬zahlungen so hoch sind. Die Bezahlung ist die Gegenleistung für Ihre Arbeitsleistung.
Sollten Sie nicht auf das Gehalt angesprochen werden, müssen Sie spätestens, wenn Sie den Zuschlag für den Job bekommen, dieses Thema anschneiden.

Bei aller Bedeutung der Gehaltsfrage sollten BewerberInnen aber nicht den Eindruck vermitteln, dass es Ihnen in erster Linie ums Geld geht, sondern dass Sie gerne in diesem Unternehmen arbeiten möchten, weil Sie hier ein Aufgabengebiet gefunden haben, dass ganz Ihren Vorstellungen, Qualifikationen und Wünschen entspricht.

Dienstag, 3. Oktober 2017

TIPP: Soll ich Hobbys im Lebenslauf anführen?

Was man in seiner Freizeit tut, geht einer Firma grundsätzlich nichts an - es sei denn, die Freizeit­beschäftigung ist dazu geeignet, sich irgendwie auf den Beruf auszuwirken (sportliche Aktivitäten in einem Bewerbungsgespräch für einen Verkaufsjob in einem Sportgeschäft).

Es wird die Frage nach dem Privatleben aber oft gestellt, um das Bild von den/der BewerberIn abzurunden. PersonalistInnen möchten herausfinden, ob Sie ein geselliger/sozialer Mensch sind (die Freizeit mit anderen Menschen verbringen), ob Sie aktiv sind und etwas unternehmen (oder Sie in Ihrer Freizeit mit sich selber nichts anfangen können, als fernzusehen).

Aber auch, wie viel Zeit Sie eventuell mit Freizeitaktivitäten gebunden haben und Sie daher z.B. keine Über­stunden­bereitschaft haben. Oder man will wissen, ob gar die Gefahr besteht, dass Sie Ihre Vereinstätigkeit in den Arbeitsalltag hereinbringen (häufige Privattelefonate, Anwerben von KollegInnen während der Dienstzeit, Erledigungen von Vereinstätigkeiten wie Kopieren, E-Mails versenden etc. im Job).

Signalisieren Sie also, dass Sie ein aktives Freizeitverhalten haben, das aber nicht in den Beruf hineinreicht, und dass Sie einiges tun, um sich gesund und fit zu halten. Erwähnen Sie dabei eher moderate Sportarten und lassen Sie Ihre Ambitionen für Fallschirmspringen, Drachenfliegen oder Autorennfahren unerwähnt. 

Stellen Sie sich darauf ein, über eine Freizeitaktivität sprechen zu können, bei der Sie sich gut auskennen. Nichts peinlicher als Ihre Ambitionen in der Gartenarbeit zu erwähnen – weil Sie annehmen, damit Pluspunkte sammeln zu können – und bei weiteren Fragen keine einzige Pflanzenart nennen zu können.



Freitag, 29. September 2017

TIPP: Welches Format sollen die Datumsangaben im Lebenslauf haben?


Geben Sie Datumsangaben bei Ihrem beruflichen Werdegang oder bei Schul-/Ausbildungen in der Form MM/JJJJ an.

Die Monate sind wichtig, weil manche Recruiter/Personalisten sonst vermuten, dass Sie Lücken verschleiern wollen.

Beispiel:
2015 - 2016 Leiter Logistik, Musterfirma, PLZ Ort

Das könnte eine Beschäftigung von Dezember 2015 bis Jänner 2016 gewesen sein.
Aber auch von Jänner 2015 bis Dezember 2016.

Sie können als LeserIn vermuten, ob es nun zwei Monate oder zwei Jahre waren.

Daher geben sie immer die Monate und Jahre an:
03/201 - 11/2016 Leiter Logistik, Musterfirma, PLZ Ort

So können keine Unklarheiten entstehen!


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