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Freitag, 18. Oktober 2019

Bewerbungsratgeber für Führungskräfte "Erfolgreich zum Top-Job"






Wenn Sie dieses Buch durcharbeiten, dann absolvieren Sie den Bewerbungsprozess für Ihren Top-Job sicher mit Erfolg. Es richtet sich speziell an Führungskräfte, SpezialistInnen und AkademikerInnen.

Der gesamte Inhalt des Buches ist an den Prinzipien der Erfolgs- und Entscheidungsorientierung aufgebaut. Stellen Sie Ihre Erfolge so klar dar, dass es eindeutig ist, Sie sind die richtige Person für die Stelle!

Sie werden praxisnah und kompakt alles Wissenswerte über Bewerbungsunterlagen, Vorstellungsgespräch und auch alle modernen Methoden in Bewerbungsverfahren erfahren.

Sie erfahren alles Wesentliche über E-Mail-Bewerbung, Bewerbungsgespräche, Hearings, Headhinter, Skype- /Telefoninterview und Bewerbungsvideos, damit Sie auf dem Weg zum Top-Job Erfolg haben.

Der I. Abschnitt beschäftigt sich mit Ihren erworbenen Qualifikationen, Interessen und Berufserfahrungen. Sie bauen sich dabei eine Sammlung Ihrer Erfolge auf (Success-Portfolio). Ihre Erfolge und Stärken sind eine wesentliche Basis für den weiteren Bewerbungsprozess. Daher bauen auch Lebenslauf, Bewerbungsschreiben und Antworten im Bewerbungsgespräch darauf auf.

Im II. Abschnitt wird speziell auf die Kompetenzen einer Führungskraft und ihre Bedeutung im Bewerbungsprozess eingegangen. In diesem Abschnitt wird eine Methode aus der Betriebswirtschaftslehre für den Bewerbungsprozess adaptiert, die Balanced Scorecard (BSC). Die BSC mit ihren einzelnen Komponenten liefert ein umfassendes Bild welche Kompetenzen für eine Führungskraft von besonderer Bedeutung sind.

Im III. Abschnitt erhalten Sie Tipps welche Bewerbungsstrategien Sie verwenden können, um zu Ihrem Top-Job zu kommen.

Auf den Grundsätzen der „entscheiderInnen-orientierten Bewerbung“ basierend, werden im IV. Abschnitt Lebenslauf und Bewerbungsschreiben ausgearbeitet. Aufbau, Struktur und Inhalte der Bewerbungsunterlagen werden detailliert behandelt. In diesem Abschnitt finden Sie viele Tipps und Musterformulierungen für eine erfolgsorientierte Darstellung.

Der V. Abschnitt bereitet Sie auf alle wichtigen Fragen in Vorstellungs-/Bewerbungsgesprächen vor.
Nach dem Durcharbeiten des V. Abschnitts sind Sie sehr gut auf jedes Vorstellungsgespräch vorbereitet.

Sie waren selbstständig? Sie haben studiert? Im VI. Abschnitt erhalten Sie für diese Bereiche Hinweise und Tipps, die Ihnen helfen Ihren Top-Job zu bekommen.

Übersicht über die Abschnitte des Buches:

I. Meine Fähigkeiten und Qualifikationen
II. Führungskräfte-Kompetenzen
III. Bewerbungsstrategien und Stellensuche
IV. Bewerbungsunterlagen
V. Bewerbungsgespräch
VI. Zum Schluss – Die besten Tipps kompakt

Samstag, 27. Mai 2017

Tipps für einen optimalen Lebenslauf

Inhalte und Aufbau:
Nach Ihren persönlichen Daten stellen Sie in strukturierter, gut lesbarer Form Ihre beruflichen Stationen und Ihren Ausbildungsweg dar. Ein professionelles Foto positionieren Sie rechts oben.

Beginnen Sie mit den aktuellsten beruflichen Erfahrungen ( MM/JJJJ - MM/JJJJ, Stellenbezeichnung, Firma, wichtigste Aufgaben/Tätigkeiten). Konzentrieren Sie sich auf jene Tätigkeiten, die Sie gewinnbringend bei der neuen Stelle verwenden können).

Führen Sie Ihren Ausbildungsweg an, beginnen Sie wieder mit der letzten Ausbildung. Nennen Sie auch die wichtigen fachspezifischen Aus- und Weiterbildungen.

Hobbys/Interessen brauchen Sie nur dann anführen, wenn Sie einen Bezug zur neuen Firma oder Stelle haben. In letzter Zeit gibt es die Tendenz, dass zur Abrundung des Persönlichkeitsprofils
eines/r Bewerbers/in Hobbys gewünscht werden.

Wie lange darf der Lebenslauf sein?
Viele Bewerbungsratgeber sagen, dass ein Lebenslauf nicht länger als 2 Seiten sein darf. Viel wichtiger als diese Beschränkung ist aber, dass alle entscheidungsrelevanten Inhalte im Lebenslauf gut strukturiert dargestellt werden.

Bei einem Berufsanfänger wird sicherlich ein einseitiger Lebenslauf Platz genug für alle wichtigen Informationen bieten. Aber je länger ihr Berufsleben ist, je umfangreicher ihre Ausbildungen sind, umso länger wird auch der Lebenslauf werden.

Als Faustregel gilt: Zwei Seiten für jeweils zehn Jahre Berufserfahrung
Kein/e Personalist/in, der/die Sie am Ende der zweiten Seite Ihres Lebenslaufs für einen tollen Bewerber/in hält, wird das Dokument beim Anblick einer dritte Seite verärgert aus der Hand legen.

Daher achten sie viel mehr darauf alle für den neuen Arbeitgeber/in wichtigen Daten bestens aufzubereiten (Umkehrschluss: Alles was für die Entscheidung, ob sie der/die Richtig sind nicht relevant ist, können sie weglassen!).






Mittwoch, 15. März 2017

TIPP: Wieso würden Sie die Lehre/Stelle gerne bei uns antreten?

Neben der Berufswahl wird auch immer wieder gerne die Frage gestellt, wieso man eine Stelle gerne bei genau dem Unternehmen XY antreten will.

Dabei sollte man möglichst nicht antworten, dass die Stellenanzeige gerade zum persönlichen
Suchprofil passte.

Daher muss man sich vor einem Bewerbungsgespräch intensiv mit dem Unternehmen auseinandersetzen, bei dem man eingeladen ist. Informationen sind in der Regel problemlos über das Internet verfügbar. Wenn man diese Frage beantwortet, sollte man auf die Produkte oder Dienstleistungen der Firma eingehen.

Gehen Sie auch darauf an, wo/wie genau Sie im Unternehmen Nutzen bringen können, welche Qualifikationen und Berufserfahrungen sehr gut zum Unternehmen bzw der ausgeschriebenen Stelle passen.

Beispiel: 
Weil Sie sich in den letzten Jahren sehr viele Kundenkontakte in den CEE-Ländern aufgebaut haben, können Sie auf diesem Markt (den das Unternehmen beispielsweise erst neu bearbeitet) sehr gute Erfolge für das Unternehmen erzielen.

Weil Sie sich schon sehr viel in der Freizeit mit dem Reparieren von Autos beschäftigt haben und auch ihr Moped immer selbst reparieren, bringen Sie für die Lehre zum Kfz-Techniker einige Erfahrung und die Begeisterung für diesen Beruf mit.

Sonntag, 25. Dezember 2016

TIPP - Sinnvolle Gliederung Ihres Lebenslaufs






  • Angaben zur Person/persönliche Daten/Foto
  • Kompetenzprofil/Zusammenfassung/Management Summary
  • Beruflicher Werdegang/Praxis/Berufserfahrung
  • Weiterbildung/Zusatzqualifikationen
  • Ausbildung/Schulausbildung/Berufsausbildung
  • Spezielle Kenntnisse/Fähigkeiten
  • Hobbys, Interessen



  • Es gibt viele Möglichkeiten einen Lebenslauf zu gliedern. Das wichtigste Kriterium ist aber immer, den EntscheiderInnen im Bewerbungsprozess alle relevanten Informationen möglichst übersichtlich aufzubereiten. Daher empfehle ich auch eine erste Seite mit Kernkompetenzen und einer kurzen, prägnanten Beschreibung Ihrer Person und Ihrer Stärken.

    Siehe auch:

    Donnerstag, 24. November 2016

    TIPP: So nicht! Schlechte Einstiege ins Bewerbungsschreiben

    Achtung, jetzt kommt eine Bewerbung:
    „Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als Sales Manager, die Sie am 18.November in der
    Wiener Zeitung ausgeschrieben haben.“ – „Hiermit“ ist Beamtendeutsch. Alle Infos
    („Bewerbung als Sales Manager – Ihr Angebot in der Süddeutschen Zeitung vom
    18.November 2010) gehören in die Betreffzeile. Und nur dorthin.

    Hurra, ich kann lesen:
    „Mit großem Interesse habe ich Ihr Stellenangebot bei monster.at gelesen.“ – Gähn! Der
    erste Satz einer Bewerbung sollte das stärkste Argument enthalten. Dieser hier beschreibt
    eine Selbstverständlichkeit.

    Sie genügen meinen Ansprüchen:
    „Ihr Stellenangebot entspricht meinen Vorstellungen.“ – Das ist schön Hier geht es aber nicht
    darum, ob die Stelle Ihren Vorstellungen entspricht. Der Arbeitgeber will wissen, ob Ihre
    Qualifikationen seinen Vorstellungen entsprechen. Darüber sollten Sie schreiben.

    Ich schleime gerne:
    „Seit vielen Jahren verfolge ich die Entwicklung der Brett & Bohr KG mit ihrem
    anspruchsvollen und breiten Tätigkeitsfeld. Ich bin mir sicher, dass ich bei Ihnen als
    Weltmarktführer wertvolle Erfahrungen sammeln kann.“ – Tragen Sie nicht zu dick auf!

    Ich frag ja nur:
    „Darf ich mich vorstellen?“ – Das verzweifelte „Bitte nicht!“ des Personalers würden Sie
    sowieso nicht hören. Also sparen Sie sich das Gefloskel.


    Ich biete Ihnen die Optimierung Ihres Lebenslaufes per Mail zum Sonderpreis von 40,- Euro an.

    Montag, 7. November 2016

    TIPP: Gute Einstiege für ihr Bewerbungsschreiben

    Greifen Sie den Anzeigentext auf:
    Sie verlangen viel von Ihren Beratern, schreiben Sie in Ihrer Stellenanzeige. Das trifft sich
    gut, denn auch ich verlange viel von mir. Mein Matura habe ich mit Bestnoten abgeschlossen
    …“

    Rufen Sie vorher an:
    „Vielen Dank, dass Sie sich gestern am Telefon so viel Zeit für mich genommen haben. Wie
    ich in unserem Gespräch erwähnte, habe ich durch meine Arbeit in einem Möbelhaus –
    zuletzt als Mitarbeiterin der Vertriebsabteilung – bereits viel Berufserfahrung gesammelt.“

    Lesen Sie Zeitung:
    „Sie möchten Ihr Energiegeschäft in Südeuropa ausbauen – das las ich heute im
    Handelsblatt. Ich unterstütze Sie gern bei diesem Vorhaben. Als Wirtschaftsingenieur mit
    Berufserfahrung bei spanischen und italienischen Kraftwerkbetreibern biete ich Ihnen …“

    Fragen Sie Freunde:
    „Von einer Mitarbeiterin Ihrer Marketingabteilung erfuhr ich, dass Sie eine neue Kosmetiklinie
    für Frauen im besten Alter planen. Als Vertriebsexpertin mit Spezialgebiet Generation 50plus
    bringe ich meine Erfahrungen auf diesem Zukunftsmarkt gerne in Ihrem Unternehmen ein.“

    Nutzen Sie Beziehungen:
    „Ihr Kollege Dr. Kurt Lehmann aus dem Privatkundenbereich war bereits so freundlich, mich
    Ihnen als Kreditmanager zu empfehlen. Bei der XY – Bank haben ich nach meinem mit sehr
    gutem Erfolg abgeschlossenen Studium der Betriebswirtschaft erste Berufserfahrung im Risk
    Management gesammelt.“

    Betonen Sie Ihre Qualifikationen:
    „Als promovierte Historikerin und Germanistin mit Spezialgebiet mündliche Überlieferung
    setze ich bei der „Biografie-Agentur“ gerne mein Talent zum Zuhören und Schreiben ein.“

    Stellen Sie Ihre Berufserfahrung heraus:
    „Zehn Jahre habe ich als Konferenzmanagerin bei einem der größten Unternehmen der
    Branche gearbeitet. In dieser Zeit habe ich …“

    Ziehen Sie das wichtigste Detail aus Ihrem Lebenslauf:
    „Als Eventmanagerin für das Fünf-Sterne-Hotel Rosenhagen in Luzern habe ich in den
    letzten fünf Jahren Großveranstaltungen vom Ärztekongress bis zur Fürstenhochzeit
    organisiert.“

    Weisen Sie auf Schwerpunkte hin:
    „Electronic Commerce, Informationsmanagement und Logistik sind die Schwerpunkte
    meines Studiums der BWL, das ich im vergangenen Monat mit der Note 1,3 abgeschlossen
    habe.“

    Plaudern Sie aus dem Arbeitsalltag:
    Sie brauchen einen stressresistenten Helpdesk-Mitarbeiter? Mich kann kein Anruf mehr aus
    der Fassung bringen. Alle Katastrophen des Informatikeralltags habe ich bereits erlebt – von
    „ich fürchte, ich habe gerade unser Intranet gelöscht“ bis hin zu „Hilfe, der Server brennt!“ –
    und löse Ihnen auch die kniffligsten IT-Probleme.“

    Sonntag, 6. November 2016

    TIPP: Wie soll ein Bewerbungsschreiben aufgebaut sein?

    Es ist besonders wichtig, dass Sie ihr Bewerbungsschreiben übersichtlich und klar aufbauen. Dabei hat sich folgende Gliederung bewährt:
    • Briefkopf
    • Empfängeradresse
    • Ort und Datum
    • Betreffzeile
    • Anrede
    • Text
    • Abschließender Gruß
    • Unterschrift
    • Anlagen/Beilagen


    Briefkopf: Name, Anschrift, Telefon-/Faxnummer, Email-Adresse

    Empfängeradresse: Firmenname, Ansprechperson , Adresse
    Versuchen Sie den Namen der richtigen Ansprechperson zu eruieren. Achten Sie auf die korrekte Schreibweise und eventuelle Titel. Oft genügt ein Anruf in der Telefonzentrale der Firma, um hier Klarheit zu schaffen.

    Ort und Datum: Rechtsbündig auf Höhe der untersten Zeile der Empfängeradresse oder 2 Zeilen darunter

    Betreffzeile: Ohne die Worte „Betrifft" oder „Betreff", durch Formatierung hervorgehoben (Schriftgröße, fett, aber keine ausgefallene Rahmen)

    Anrede: Allgemein („Sehr geehrte Damen und Herrn") nur, wenn Sie die richtige Ansprechperson nicht herausfinden konnten

    Text: Formulieren Sie nun den Text mit gesundem Selbstvertrauen und positivem Selbstwertgefühl. Führen Sie belegbare Argumente (keine leeren Floskeln!) an, warum Ihr Leistungsprofil dem Anforderungsprofil der Firma entspricht. Achten Sie auf kurze, leicht lesbare Absätze und einen lockeren Seitenaufbau mit genügend Seitenrand. Der Text muss zu Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Charakter passen! Daher kopieren Sie keine Musterschreiben, der Leser erkennt das sofort!

    Wunsch nach Vorstellungstermin: Das ist Ihr eigentliches Ziel! „Ich würde mich freuen, wenn meine Bewerbung Ihr Interesse findet und ich mich persönlich bei Ihnen vorstellen darf."

    Abschließender Gruß:
    „Mit freundlichen Grüßen"

    Unterschrift: Vergessen Sie nicht persönlich und leserlich zu unterschreiben!

    Anlagen/Beilagen: Pauschal („7 Anlagen") oder zählen Sie die beigelegten Anlagen auf

    Dienstag, 31. Mai 2016

    Urlaub vom Stress - 7 Punkte wie Ihr Urlaub zur Burnout-Prävention wird!

    Nehmen Sie sich ganz bewusst für den Urlaub ein paar wohltuende und entspannende Punkte vor:

    1. Finden Sie VOR dem Urlaub heraus, welches Ihre schlimmsten Stressoren sind. Was raubt Ihnen Energie? Was stresst Sie am meisten?
    2. Vermeiden Sie im Urlaub ganz bewusst und gezielt diese Stressoren!
      Beispiel: Wenn Sie die ständige Erreichbarkeit am Handy stresst, dann lassen Sie das Handy im Urlaub zu Hause (geht das nicht, dann bestimmen Sie Zeiten, wann Sie das Handy aufdrehen - aber halten Sie sich an diese Zeiten - machen Sie keine Ausnahmen!)
    3. Der Urlaub soll eine lustvolle Zeit sein! Tun Sie sich möglichst viel Gutes!
    4. Nutzen Sie im Urlaub Ihre Energietankstellen. Tanken Sie Kraft! Was für Sie lustvoll ist, wird meistens auch eine Energiequelle für Sie sein!
    5. Konzentrieren Sie sich im Urlaub ganz auf das hier und jetzt! Geniessen Sie die Momente. Den wunderbaren Sonnenaufgang, den tollen Sonnenuntergang, das Rauschen des Meeres. Richten Sie Ihre Gedanken auf diese wunderbaren Erlebnisse, die uns die Natur schenkt und vertreiben Sie jeden Gedanken, der Sie von diesem Genuss ablenkt!
    6. Gönnen Sie sich das "NEIN-Sagen"! Machen Sie den Urlaub zu Ihrem Urlaub und sagen Sie NEIN, wenn Sie etwas nicht wollen. Setzen Sie Grenzen und bleiben Sie ganz bei sich selbst.
    7. Urlaub ist Zeit für Freiräume! Verpllanen Sie nicht die Urlaubstage und lassen Sie sich auf die Wunder der kleinen traumhaften Momente ein! Das gute Essen, die traumhafte Landschaft, die Wärme der Sonne, das Plätschern des Wassers!

    Ich wünsche Ihnen wunderbare und ruhige Urlaubstage!

    Donnerstag, 4. Februar 2016

    Tipp: E-Mail-Bewerbung

    Bewerbungen per E-Mail haben sich weitgehend durchgesetzt.

    Grundsätzlich haben sie 2 Möglichkeiten für Bewerbungen per E-Mail:
    1. Schreiben sie das Anschreiben direkt in das Mail (Lebenslauf, Zeugnisse usw. kommen in den Anhang)
    2. Schreiben sie nur ein kurzes Mail und fügen sie die gesamte Bewerbung (Anschreiben, Motivationsschreiben, Lebenslauf usw. in den Anhang).

    Die erste Variante hat den Vorteil, dass der Leser/die Leserin des Mails sofort alles Wichtige vor sich hat, ohne vorher einen Anhang öffnen zu müssen. Denken sie daran, dass Personalisten oft hunderte Bewerbungen auf ein Inserat hin bearbeiten müssen! Nachteil dieser Variante ist, dass sie den Mailtext nur wenig formatieren sollten, weil es ungewiss ist, welches Mailsystem Ihr gegenüber hat und die Formatierungen zu einem sehr schlechten Layout führen können.

    Dementsprechend sind die Vorteile der zweiten Variante die besseren Formatierungsmöglichkeiten.

    TIPP: Versenden sie die Anhänge immer als PDF-Dateien!


    Empfängeradresse:
    Schicken sie das Schreiben nie an "office@firma.at" oder "info@firma.at". Das Mail wirkt unpersönlich und landet schnell im Papierkorb. Oder würden sie jemanden einstellen, der sich nicht einmal die Mühe macht, den/die richtige/n Ansprechpartner/in herauszufinden?

    Betreff:
    Die Betreffzeile sollte kurz und prägnant formuliert sein. Vermeiden sie Begriffe wie: "Bewerbung bei Ihrer Firma" oder "Freie Stelle".

    TIPP: "Bewerbung als PR-Assistent - Inserat im KURIER vom 19.06.20JJ - Ref.Nr. 123456".

    Umgangston?
    Ein Bewerbungsschreiben in dem in E-Mails oder Facebook üblichen Umgangston zu schreiben ist unprofessionell und zu 99 % erfolglos. Respekt muss sein: "Sehr geehrte Damen und Herren" ist das Mindeste. Besser ist, einen konkreten Ansprechpartner namentlich anzuschreiben.

    Eigene Mailadresse:
    Auch bei ihrer eigenen E-Mail-Adresse ist Seriosität gefordert. Vermeiden sie "baby006@..." oder "theking@...". Einfach aber gut sind Adressen, bei denen vor dem "@" Ihr Name steht. Falls sie keine haben, können sie bei einem der Gratis-Anbieter eine passende E-Mail anlegen (www.gmail.com, www.gmx.at, ...).

    Auf die Eingabe eines Datums können sie verzichten, da es bei der Mail - auch bei einem Ausdruck - sowieso ersichtlich ist.

    Niemals eine Bewerbung mit "Wichtig" senden!
    Bei vielen E-Mail-Programmen haben sie die Möglichkeit, die Nachricht mit einer Dringlichkeitsstufe zu versehen. Machen sie das nicht, da sie sicher nicht die einzige Person sind, die sich bewirbt. Außerdem lassen sich die PersonalistInnen nicht gerne sagen, wer für sie wichtig ist und wer nicht.

    Anrede:
    Was für die Anrede gilt, ist auch für das Schreiben selbst von Bedeutung: Schreiben sie nicht im saloppen E-Mail-Stil und verfassen sie ganze Sätze. Richtiges Groß- und Kleinschreiben sind ebenso wichtig wie korrekte Rechtschreibung. Lassen sie das Mail am besten von Freunden Korrektur lesen. Drucken sie das Schreiben vor dem Verschicken aus und lesen sie es noch einmal sorgfältig durch. Vermeiden sollten sie auch Abkürzungen (mfg, lg, etc).


    Qualität statt Quantität ist gefragt! Sie sollten nicht ein Mail an 40 verschiedene Firmen verschicken. Solche Bewerbungen zeigen den Verantwortlichen nur, dass sie sich keine Mühe gegeben haben, Informationen einzuholen.


    Umfang und Inhalt:
    Eine Seite sollte möglichst nicht überschritten werden. Prinzipiell gilt für eine Online-Bewerbung der gleiche Aufbau wie für eine klassische:

    a) Grund des Schreibens;
    b) Ausbildung/Tätigkeit;
    c) Gründe, warum du in das Unternehmen willst;
    d) Zeitpunkt, ab dem du verfügbar bist;
    e) Aufforderung zur Kontaktaufnahme;
    f) Grußformel.

    Die Signatur am Ende enthält ihren Namen, Anschrift und Kontaktmöglichkeit (Handy, Festnetz, Mail,...).

    Wenn Angaben zu ihrer Person auf einer eigenen Website (nicht Facebook, außer sie haben die Seite entsprechend gestaltet, XING oder LinkedIn sind hier besser geeignet) abrufbar sind, geben sie die Internet-Adresse in ihrer Signatur bekannt.

    Weniger ist mehr! Wenn nicht anders angefordert, schicken sie als Attachement Ihren Lebenslauf mit Bild mit (siehe oben die beiden Varianten und ihre Vor- und Nachteile!). Bieten sie an, alle Zeugnisse und Unterlagen bei Interesse nachzuschicken.


    Das Internet ist ein schnelles Medium!
    Seien sie gefasst, dass weitere Informationen schnell angefordert werden. Halten sie alles versandbereit und telefonieren sie nach, falls sie keine Antwort erhalten: Oft ist Eigeninitiative gefragt und erwünscht!

    Weitere wichtige Tipps finden sie auf meiner Webseite www.franz-bauer.at
    .

    Samstag, 9. Juli 2011

    Tipp: Wie motivieren Sie sich? (Frage im Vorstellungsgespräch)

    Ein Arbeitgeber möchte die innere Einstellung des Bewerbers zur täglichen Arbeit kennenlernen.

    Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich mit ihren beruflichen Aufgaben identifizieren, sind bei Firmen begehrt. Motivierte Bewerber bringen zum Ausdruck, dass sie sich selbst berufliche Ziele stecken, auf deren Erreichung hinarbeiten und besser mit Rückschlägen umgehen können als unmotivierte Kollegen.

    Wenn Sie sich selbst als hoch motiviert bezeichnen, dann ist es natürlich notwendig dies an Hand von konkreten Beispielen zu erläutern. Erzählen Sie Beispiele aus Ihrem Berufsalltag, erwähnen Sie beispielsweise, dass Sie durch gute Arbeitsergebnisse angespornt werden.

    Dienstag, 28. Juni 2011

    Tipp: Warum wollen Sie Ihre derzeitige Firma verlassen / Ihren Arbeitsplatz wechseln?

    Bei dieser Frage geht es Ihrem zukünftigen Arbeitgeber bzw. dem Personalisten darum, zu erfahren, ob Sie ein Mitarbeiter oder Mitarbeiterin mit Durchhaltevermögen sind.

    Auch Schwierigkeiten mit Vorgesetzten und KollegInnen können Gründe für eine Kündigung sein. Wenn dies der Fall ist, so erwähnen Sie dies besser nicht. Man könnte damit rechnen, dass es mit Ihnen auch in der zukünftigen Position im Unternehmen wieder Schwierigkeiten geben wird.

    Geben Sie einen vernünftigen Grund an, der weder vermuten lässt, dass es schwierig ist, mit Ihnen umzugehen noch dass Sie lediglich auf mehr Geld und Prestige aus sind.

    Eine gute Antwort könnte sein: „Ich schätze meinen momentane Arbeit sehr.Ich habe dort sehr viel für meine berufliche Entwicklung lernen können. Für mich ist es aber nun wichtig, meine Berufserfahrungen in einem anderen Kontext, mit neuen Aufgaben und in einer neuen Firma einzusetzen. Ich möchte jetzt, mit den fünf Jahren Berufserfahrung, die ich gesammelt habe, einen Karrieresprung machen und mich beruflich weiterentwickeln."

    Damit drückt der Bewerber oder die Bewerberin dem derzeitigen Arbeitgeber ihren/seinen Respekt aus. Der GesprächspartnerIn im Vorstellungsgespräch stuft sie/ ihn dadurch als solidarisch gegenüber Unternehmen und Vorgesetzten ein und überträgt dieses Verhalten auf mögliche zukünftige Situationen, in denen der/die BewerberIn zum neuen Arbeitgeber Stellung nehmen soll.

    Üben sie niemals Kritik an ihrem derzeitigen Unternehmen! Anstatt sich über den Arbeitgeber zu beschweren, ist es ratsam, die eigenen Erfahrungen und Ziele zu unterstreichen!


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    Impressum
    .

    Freitag, 24. Juni 2011

    Tipp: Bewerbungsgespräch - Erzählen Sie von sich...

    Häufig wird zu Beginn eines Bewerbungsgespräches die Frage gestellt, "Erzählen Sie ein wenig über sich!".

    Ihr Gegenüber erwartet von Ihnen eine strukturierte und prägnante Darstellung Ihres beruflichen Weges. Beginnen Sie am besten bei Ihrer letzten beruflichen Station, das Jüngste ist das Relevanteste.

    Erwähnen Sie Aufgaben/Tätigkeiten, die für die Stelle relevant sind. Ihre Darstellung der Abschlüsse und Ausbildungssschwerpunkte fokussieren Sie wiederum auf die ausgeschriebene Position.

    Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu weit ausschweifen.

    Auch wenn Sie im Lebenslauf sehr ausführlich und informativ waren, werden Ihnen Fragen zu Ihrer Person und Ihrem beruflichen Werdegang gestellt werden. Einmal, um die Angaben im Lebenslauf zu prüfen, zum anderen um Ergänzungen vornehmen zu können und zum dritten: weil der oder die GesprächspartnerIn ihr Wissen aktualisieren will (vielleicht hat er oder sie die Unterlagen nur flüchtig oder schon vor Wochen gelesen und kann sich nur ungenau erinnern, vielleicht hat er oder sie an dem Tag mehrere Gespräche und möchte Sie nicht verwechseln...).

    Sie sollten in der Lage sein, über sich, Ihren beruflichen Werdegang, Ihre Leistungsmotive und Ihre Ziele einige Minuten frei sprechen zu können. Es empfiehlt sich, schon vorher eine Gliederung vorzubereiten. Diese wird Ihnen helfen, die wichtigsten Punkte in Ihrer freien Rede nicht zu vergessen und über unwichtige Nebensächlichkeiten nicht zu lange zu referieren. Achten Sie hier bitte auf eine klare und sinnvolle Strukturierung.

    Erst in zweiter Linie erzählen Sie über persönliche, private Dinge. Am besten Sie warten damit bis Sie dazu aufgefordert werden.

    Hobbys und Interessen:
    Erzählen Sie über Dinge, die irgendwie mit Ihrer angestrebten Tätigkeit in Zusammenhang stehen, wie z.B. Zeichnen, Modellbau, Kleider entwerfen, Auto reparieren (für kreative, handwerkliche Tätigkeiten). Erwähnen Sie aber auch andere Hobbys, die nichts mit Ihrem Beruf zu tun haben, wenn Sie damit Ihre aktive Seite betonen, wie z.B. moderate sportliche Betätigungen (Sportarten, die ein hohes Verletzungsrisiko oder Zeitverpflichtungen mit sich bringen, sollten hier eher unerwähnt bleiben).

    Clubs und Vereine:
    Erzählen Sie von Clubs und Vereinen, denen Sie angehören, vor allem, wenn diese in einem beruflichen Zusammenhang stehen. Sie beschreiben Sich damit als ein sozialer Mensch. Vorsicht, wenn Sie damit signalisieren könnten, dass der Zeitaufwand für Ihre Vereinstätigkeit hoch ist, bzw. dass es sich bekannter Weise um sehr „gesellige“ (=trinkfreudige) Zusammenkünfte handelt.

    Persönliche Stabilität:
    Erwähnen Sie etwas über sich selbst, das auf persönliche Stabilität und Vertrauenswürdigkeit schließen lässt. Wenn Sie ein Haus besitzen, wenn Sie schon lange in einem Gebiet wohnen, eine langjährige Partnerschaft haben, verheiratet sind, Kinder haben, bedeutet das z.B., dass Sie den Wunsch haben, in dem Gebiet auch weiterhin zu bleiben. Erzählen Sie auch, warum es Ihnen dort so gut gefällt.

    Familie (Eltern und Ehemann/-frau, Kinder):
    Beschreiben Sie kurz Ihre familiäre Situation und Ihre Familienmitglieder, so dass es etwas Positives über Ihre Herkunft und Ihre Berufwahl aussagt. Sollten Sie kleine Kinder haben, betonen Sie, dass es im Bedarfsfall (Ferien, Krankheit) Personen in Ihrem unmittelbaren Umfeld gibt, denen Sie die Kinder anvertrauen können (Großeltern, andere Verwandte, FreundInnen, NachbarInnen etc.)


    Wie bereits oben erwähnt: Diese persönliche Themen erwähnen Sie nur, wenn Sie danach gefragt werden, sonst konzetrieren Sie sich rein auf berufliche und fachliche Bereiche!

    Weitere Tipps für das Vorstellungsgespräch finden Sie auf meiner Webseite.


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    Mittwoch, 15. Juni 2011

    Tipp: Gute Einstiege ins Bewerbungsschreiben

    Bei einem guten Einstieg ins Bewerbungsschreiben sind einige Tipps hilfreich.

    Wenn Sie sich auf Grund einer Anzeige bewerben, dann greifen Sie einfach den Anzeigentext auf.

    Haben Sie bereits mit jemanden aus dem Unternehmen telefoniert, dann bedanken Sie sich für das Telefonat und schon ist ein persönlicher Bezug geschafft. Sollten Sie jemanden im Unternehmen kennen, dann bitten Sie diese Person doch Ihnen einen passenden Kontakt herzustellen.

    Gut über den potentielle neuen Arbeitgeber informiert zu sein, kann nie schaden, daher lesen Sie Zeitung und verweisen Sie kurz auf aktuelle Entwicklungen im Unternehmen zu denen Sie einen konkreten Beitrag liefern könnten. Verweisen Sie dabei auf konkrete Qualifikationen, die Sie mitbringen und stellen Sie passende Berufserfahrungen und Schwerpunkte besonders heraus.

    Weitere wichtige Tipps finden Sie auf meiner Webseite.