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Mittwoch, 28. Dezember 2016

Festsetzung des Grundbetrages des Arbeitslosengeldes und Bemessungsgrundlagenschutz - geltende Paragraphen

Gemäß § 21. Abs. 1 AlVG ist  für die Festsetzung des Grundbetrages des Arbeitslosengeldes ist bei Geltendmachung bis 30. Juni das Entgelt des vorletzten Kalenderjahres aus den beim Hauptverband der Sozialversicherungsträger gespeicherten Jahresbeitragsgrundlagen aus arbeitslosenversicherungspflichtigem Entgelt, mangels solcher aus anderen für Zwecke der Sozialversicherung gespeicherten Jahresbeitragsgrundlagen heranzuziehen. Bei Geltendmachung nach dem 30. Juni ist das Entgelt des letzten Kalenderjahres heranzuziehen. Liegen die nach den vorstehenden Sätzen heranzuziehenden Jahresbeitragsgrundlagen nicht vor, so sind jeweils die letzten vorliegenden Jahresbeitragsgrundlagen eines vorhergehenden Jahres heranzuziehen. Durch Teilung des Entgelts der maßgeblichen Jahresbeitragsgrundlagen durch zwölf ergibt sich das monatliche Bruttoeinkommen. Zeiten, in denen der Arbeitslose infolge Erkrankung (Schwangerschaft) nicht das volle Entgelt oder wegen Beschäftigungslosigkeit kein Entgelt bezogen hat, sowie Zeiten des Bezuges einer Lehrlingsentschädigung, wenn es für den Arbeitslosen günstiger ist, bleiben bei der Heranziehung der Beitragsgrundlagen außer Betracht. In diesem Fall ist das Entgelt durch die Zahl der Versicherungstage zu teilen und mit 30 zu vervielfachen.
Jahresbeitragsgrundlagen bleiben außer Betracht, wenn diese niedriger als die sonst heranzuziehenden Jahresbeitragsgrundlagen sind und einen oder mehrere der folgenden Zeiträume umfassen:
        1. Zeiträume einer Versicherung gemäß § 1 Abs. 1 lit. e (Entwicklungshelfer);
        2. Zeiträume einer Versicherung gemäß § 4 Abs. 1 Z 4 (Praktikanten) oder Z 5 (Krankenpflegeschüler) ASVG;
        3. Zeiträume des Bezuges von Karenzgeld, Pflegekarenzgeld, Kinderbetreuungsgeld, Kombilohn (§ 34a AMSG) oder Bildungsteilzeitgeld (§ 26a AlVG);
        4. Zeiträume der Herabsetzung der Normalarbeitszeit zum Zwecke der Sterbebegleitung eines nahen Verwandten oder der Begleitung eines schwerst erkrankten Kindes gemäß § 14a oder § 14b des Arbeitsvertragsrechts-Anpassungsgesetzes (AVRAG), BGBl. Nr. 459/1993, oder einer Pflegekarenz gemäß § 14c AVRAG oder einer Pflegeteilzeit nach § 14d AVRAG oder einer gleichartigen Regelung.
Sind die heranzuziehenden Jahresbeitragsgrundlagen zum Zeitpunkt der Geltendmachung älter als ein Jahr, so sind diese mit den Aufwertungsfaktoren gemäß § 108 Abs. 4 ASVG der betreffenden Jahre aufzuwerten. Jahresbeitragsgrundlagen, die Zeiten einer gemäß § 1 Abs. 2 lit. e von der Arbeitslosenversicherungspflicht ausgenommenen krankenversicherungspflichtigen Erwerbstätigkeit enthalten, gelten als Jahresbeitragsgrundlagen aus arbeitslosenversicherungspflichtigem Entgelt. Für Personen, die gemäß § 3 versichert waren, sind die entsprechenden Jahresbeitragsgrundlagen in der Arbeitslosenversicherung heranzuziehen. Bei Zusammentreffen von Jahresbeitragsgrundlagen aus arbeitslosenversicherungspflichtigem Entgelt mit Jahresbeitragsgrundlagen auf Grund der Versicherung gemäß § 3 sind die Gesamtbeitragsgrundlagen heranzuziehen.
Gemäß § 21 Abs. 8 AlVG hat ein Arbeitsloser das 45. Lebensjahr vollendet, so ist abweichend von Abs. 1 ein für die Bemessung des Grundbetrages des Arbeitslosengeldes herangezogenes monatliches Bruttoentgelt auch bei weiteren Ansprüchen auf Arbeitslosengeld so lange für die Festsetzung des Grundbetrages des Arbeitslosengeldes heranzuziehen, bis ein höheres monatliches Bruttoentgelt vorliegt.

Status: 28.12.2016

Das ist keine Rechtsauskunft! Informieren Sie sich bei Bedarf bei der Arbeiterkammer!

Besuchen Sie auch  www.franz-bauer.at

Sonntag, 4. Mai 2014

Vorurteile gegen ältere ArbenehmerInnen

Als ältere/r ArbeitnehmerIn auf Arbeitssuche wird man mit vielen Vorurteilen konfrontiert. Ich habe einige sehr häufige Vorurteile zusammengetragen.

Vorurteil: Ältere sind nicht mehr am aktuellsten Wissensstand
Erfahrungswissen kann meistens das (evtl. veraltete) Wissen aus der länger zurückliegenden Schul- und Berufsausbildung ausgleichen. Zu diesem Erfahrungswissen gehören:
• Das rasche Erkennen von Problemen und wie man sie lösen könnte.
• Das Erkennen von Zusammenhängen.
• Die Fähigkeit, selbständig zu arbeiten und auch dafür die Verantwortung zu übernehmen.
• Ruhe und Übersicht auch in heiklen Situationen.
• Die Ansammlung und Verwendung von langjährigem betriebsinternen Wissen und von Erfahrungen.

Beispiel: Eine Maschine wird nicht ausschließlich anhand der Anzeigenwerte gesteuert, sondern aufgrund der langjährigen Erfahrung auch mit »Fingerspitzengefühl«.


Vorurteil: Ältere sind öfters krank und nicht mehr belastbar
Durch das größere Erfahrungswissen und die häufig besseren sozialen Fähigkeiten können Ältere sehr gut Veränderungen in der Leistungsfähigkeit ausgleichen bzw. sogar qualitativ bessere Arbeitsergebnisse bringen.

Aus den Statistiken des Hauptverbands der Sozialversicherungsträger geht hervor, dass Ältere in etwa
gleich häufig Krankenstand in Anspruch nehmen wie Jüngere. Die Krankenstände dauern allerdings meistens
länger an, da ältere Personen länger brauchen, um sich von einer Krankheit wieder vollständig zu
erholen.

Weitere interessante Blogeinträge zum Thema "ältere Arbeitnehmer" finden Sie hier:
http://coaching-beratung-training.blogspot.co.at/search/label/45plus


Sonntag, 27. April 2014

Tipps für Bewerber über 45

Als BewerberIn über 45 sind Sie mit Ihren Erfahrungen ein wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen. Es gibt einige Studien, die belegen, dass "ältere" MitarbeiterInnen produktiver sind, als "jüngere" MitarbeiterInnen.

Mit dieser Einstellung sollten Sie an die Ausarbeitung Ihrer Bewerbungsunterlagen gehen!

Streichen Sie in Ihrer Bewerbung nicht das Alter hervor, sondern Ihre Qualifikation und Erfahrung.

Das kann gleich auf dem Deckblatt einer Bewerbung geschehen, aber sicher spätestens im Anschreiben/Motivationsschreiben.

Auch im Lebenslauf sollten Sie einen eigenen Block gestalten (Leistungsprofil, Kernkompetenzen, Leistungsbilanz, Wissenspool, ....), dieser Block steht ganz zu Beginn im Lebenslauf.

Ihre persönlichen Daten (mit Alter, Familienstand, ....) stellen Sie dafür ganz ans Ende des Lebenslaufs.

Bei den Weiterbildungen führen Sie nur die relevanten Kurse, Seminare usw. an, aber auch nur jene der letzten 5 Jahre. Frühere Weiterbildungen nur dann, wenn diese für die Stelle von besonderer Bedeutung sind.

Achten Sie auch auf eine sehr gute Qualität des Fotos, welches aber Ihr wahres Alter nicht verschleiern soll!

Verzichten Sie auf die explizite Nennung Ihres Alter in allen Bewerbungsunterlagen! Beschreiben Sie dafür umso aussagekräftiger, welchen Mehrwert/Nutzen Sie bei Ihren früheren Arbeitgebern stiften konnten und beim neuen Arbeitgeber stiften werden!

Suchseite:
http://www.karriere-50plus.at/


Zu den typischen Formulierungsfehlern gehören etwa die vier folgenden Beispiele. Natürlich gibt es noch mehr. Diese zeigen Ihnen aber schon ganz gut, wo Fallstricke und falsche Blickwinkel lauern...
  1. Mit meinen 51 Lebensjahren möchte ich...

    Ziele zu haben, ist nicht verkehrt. Hier aber wird das Alter sogar noch betont. Dreifach falsch! Erstens, weil so womöglich schlafende Hunde geweckt werden; zweitens, weil das Lebensalter keinerlei Qualitätskriterium darstellt; drittens, weil der neue Arbeitgeber nicht die Wohlfahrt ist. Nicht wie Sie sich verwirklichen möchten interessiert, sondern wie das Unternehmen von Ihnen profitiert. Betonen Sie besser das - und streichen Sie beim Korrekturlesen Ihrer Bewerbungsunterlagen alle Formulierungen ohne Aussagekraft.
  2. Ich kann auf 20 Jahre Berufserfahrung zurückblicken...

    Das ist schön, dass Sie das können. Aber der Blickwinkel ist falsch: Sie blicken zeitlich zurück - in Ihre Vergangenheit. Personaler aber blicken nach vorne, sie suchen die künftige Idealbesetzung für eine Stelle und damit jemanden, der diese Herausforderung meistern kann. Erfahrung, die Sie allein in Jahreszahlen messen, sind daher ein denkbar schwaches Argument. Viel wichtiger in Anschreiben und Lebenslauf sind bisherige Erfolge. Sie belegen, wo und wie Sie echten Mehrwert geschaffen haben. Ideal ist, wenn Sie dies sogar durch Zahlen untermauern können. Verzichten Sie daher im Anschreiben auf die Erwähnung der Berufsjahre, die sieht der Personaler sowieso im Lebenslauf. Betonen Sie eher, dass Sie sämtliche sogenannten Muss-Qualifikationen (also alle in der Stellenanzeige verlangten) mitbringen - zu 100 Prozent. Schon 95-Prozent-Kandidaten werden oft aussortiert.
  3. In meiner Laufbahn habe ich meine Lernfähigkeit bewiesen...

    Hinter dieser Formulierung steckt ein gefährlicher Trugschluss: Immer dann, wenn ältere Bewerber glauben, ihr Wissen sei nicht mehr aktuell oder gar veraltet und ihre Qualifikationen nicht ausreichend, weisen sie auf ihre Lernbereitschaft hin - Motto: Den Job kann ich zwar nicht, aber ich würde es gerne lernen. Erliegen Sie bitte nicht dieser Illusion. Offenheit und Lernwille können fehlende Kompetenzen nicht kompensieren. Allenfalls Uniabsolventen wird noch eine gewisse Formbarkeit zugesprochen - und selbst die haben es schwer, wenn Muss-Qualifikationen fehlen. Mit 50plus kann man sich diese Bewerbung sparen. Auch wenn es hart ist: Erwerben Sie diese Kompetenzen entweder oder bewerben Sie sich besser auf eine andere Stelle.
  4. Jetzt möchte ich noch einmal durchstarten...

    Das klingt nach hoch gekrempelten Ärmeln, Top-Motivation, dem Blick nach vorne und zweitem Frühling... denken Sie! Ein Irrtum. Denn es drückt zugleich blumig aus, dass Sie mit der bisherigen Entwicklung nicht zufrieden waren und dass Sie vor allem die eigene Karriere im Blick haben. Natürlich ist es wichtig, dass Sie im Anschreiben Ihre Motivation herausarbeiten. Aber was hat der Arbeitgeber davon, dass Sie noch mal durchstarten wollen? Und was, wenn die angestrebte Position doch Vieles beinhaltet, was Sie bisher gemacht haben? Dann stellt man am Ende eine Fachkraft ein, die sich bald schon langweilen und frustrierter sein wird als je zuvor. Statt Durchstarten gibt's eine Bruchlandung. Diesen Verdacht sollten Ältere erst gar nicht nähren.

Quelle:
http://karrierebibel.de/bewerbung-50plus/

Samstag, 14. September 2013

Lieber eine 60jährige als eine mit 25!

„Eine 25jährige nehme ich nicht mehr“, sagt der Geschäftsführer. „Lieber eine mit 55, auf die kann man sich verlassen.“

Sehr lesenswerte Kolumne von Svenja Hoffert


Treue, Loyalität, freundliches Auftreten - damit können ältere Bewerber_innen auf jeden Fall punkten!

Samstag, 17. August 2013

​Www.seniors4success.at

Interessanter Blog für all 45+
http://seniors4success.wordpress.com/

Auch hier gibt es Interessantes für alle vor und nach der Penionierung:
http://seniors4success.wordpress.com/

Ältere leisten Arbeit konstanter

Die Leistung älterer Menschen schwankt weniger als bei Jungen – ein Vorteil im Job.

.....
Das Leistungsniveau selbst war bei den Jungen zwar erwartungsgemäß höher, eine direkte Schlussfolgerung auf das Arbeitsleben zwar nur bedingt machbar, aber: „Gerade bei Routinearbeiten ist vorstellbar, dass ältere Mitarbeiter mit der größeren Zuverlässigkeit ihrer Leistung im Vorteil sein könnten“, sagt der Forscher. Es gäbe keinen Grund, hier den Jungen den Vorzug zu geben.........

..........
Eine andere Untersuchung am Max-Planck-Institut für Sozialpolitik in München hat sich mit einer ähnlichen Frage beschäftigt, nämlich mit der Produktivität älterer Mitarbeiter in der Automobilproduktion. Demnach machten ältere Mitarbeiter weniger schwerwiegende und damit teure Fehler in der Produktion als ihre jüngeren Kollegen. Sie seien insgesamt produktiver und zuverlässiger in ihrer Leistung, sagt Axel Börsch-Supan, Direktor des Munich Center for the Economics of Aging am Institut. Er forscht über Produktivität im Alter...........

Quelle: http://kurier.at/karrieren/berufsleben/aeltere-leisten-arbeit-konstanter/22.985.223

Freitag, 11. Januar 2013

Arbeiten in der Pension ist nicht populär

Alte Leute sind immer länger fit, und der Wirtschaft fehlen Fachkräfte. Eine Lösung wäre, mehr Pensionisten arbeiten zu lassen, meint die Plattform Seniors4success. Doch in Österreich macht das kaum jemand.

Quelle: http://diepresse.com/home/1331400/Arbeiten-in-der-Pension-ist-nicht-populaer

Samstag, 22. Dezember 2012

Bemessungsgrundlagenschutz - Arbeitslosengeld nach 45

Hat ein Arbeitsloser das 45. Lebensjahr vollendet, so ist ein bereits für die Bemessung des Grundbetrages des Arbeitslosengeldes herangezogenes monatliches Bruttoentgelt auch bei weiteren Ansprüchen auf  Arbeitslosengeld so lange heranzuziehen, bis sich eine höhere Bemessungsgrundlage ergibt.

Siehe aber auch:
www.amsand.net/Runterrasseln%20auch%20nach%2045.doc


"Kein genereller Schutz der Bemessungsgrundlage durch Erreichen des 45......"

https://coaching-beratung-training.blogspot.co.at/2016/12/festsetzung-des-grundbetrages-des_28.html



Das ist keine Rechtsauskunft! Informieren Sie sich bei Bedarf bei der Arbeiterkammer!

Sonntag, 2. Dezember 2012

Höchste Zeit zum Umdenken: Chancen schaffen für Senioren

Nach wie vor tut sich die deutsche Wirtschaft mit älteren Mitarbeitern schwer – immer noch und allen Prognosen zum Trotz: In über der Hälfte aller Unternehmen hierzulande arbeitet kein Angestellter oder Arbeiter, der älter ist als 50 Jahre. 

Quelle: http://arbeits-abc.de/hoechste-zeit-zum-umdenken-chancen-schaffen-fuer-senioren/

Samstag, 1. Dezember 2012

"Jüngere laufen schneller, Ältere kennen die Abkürzungen"


Bei der fünften Enquete Arbeitsfähigkeit verlangte Ex-Wifo-Chef Helmut Kramer eine groß angelegte Beschäftigung mit den Folgen der alternden Gesellschaft.


  • Mythos 1: Ältere besetzen die Arbeitsplätze der Jungen 
  • Mythos 2: Ältere sind weniger produktiv und teurer
  • Mythos 3: Die meisten Älteren wollen nicht länger arbeiten, Arbeitgeber sind auch nicht interessiert daran 
  • Mythos 4: Gesellschaftliche Alterung - na und?

Quelle: DerStandard, 30. November 2012, 17:05

Freitag, 28. September 2012

Angstfrei arbeiten – Sie gehören noch lange nicht zum alten Eisen!

Eine Klientin brachte es in einer Sitzung auf den Punkt. Langsam schlich sich bei ihr das bange Gefühl ein: Pack ich das noch? Es war die Sorge, den Herausforderungen des Berufes nicht mehr gewachsen zu sein.
Sie sah die jungen Kollegen, die frisch von der Uni oder aus dem ersten Job zu ihr ins Unternehmen kamen: jung, unverbraucht, sehr leistungsfähig. Oft nehmen sie kein Blatt vor den Mund. Die Jungen reden mit dem Chef in einem lockeren und frechen Ton, wie sie sich das noch nie getraut hat. Ehrgeizig sind sie, wollen Karriere machen. Sie übernehmen souverän große Projekte und bringen frischen Wind mit guten Ideen ins Büro. Die Jungen sind besser, erfolgreicher, schneller.
Quelle: karrierebibel

Mittwoch, 13. Juni 2012

Tag der Weiterbildung 2012: "Lifelong Learning" als Erfolgsrezept (zu den Fotos )

Am 12.6.2012 habe ich an dieser sehr interessanten ÖPWZ-Veranstaltung teilgenommen, hier nun das Wesentliche davon:

Lebenslanges Lernen und lustvolles Altern sind kein Widerspruch. Darin waren sich die vier DiskussionsteilnehmerInnen am 4. Tag der Weiterbildung im Haus der Europäischen Union einig. Noch mag die Tendenz vieler ÖsterreicherInnen dahin gehen, von der „Hölle Arbeit ins Paradies Pension“ zu flüchten (© Manfred Monsberger). Die demographische Entwicklung fordert freilich nicht nur die aktive Beteiligung älterer ArbeitnehmerInnen am Arbeitsmarkt. Studien belegen auch, dass lebenslange Aus- und Weiterbildung der entscheidende Schlüssel für hohe Lebensqualität im dritten Lebensabschnitt sind. Längere Teilhabe fördert den Zusammenhalt der Generationen als Basis für gesellschaftlichen Zusammenhalt – und ermöglicht generationenübergreifende Solidarität.

Tag der Weiterbildung 2012: "Lifelong Learning" als Erfolgsrezept pdf

Samstag, 2. Juni 2012

50 plus: Neuanfang nach dem "Karrierenende"

Selbst die größte Sehnsucht nach Verbesserung und Neuorientierung hält die Angst vor Veränderung nicht fern. Viele müssen sich neu orientieren, andere wollen es

http://derstandard.at/1336698519812/Neuorientierung-50-plus-Neuanfang-nach-dem-Karrierenende

Dienstag, 26. April 2011

Generation45plus

Die Plattform für erfahrene, reife Arbeitssuchende mit nützlichen Hinweisen für Bewerbungen und Antwort-Tipps für spezielle "Altersfragen" im Bewerbungsgespräch.

Dienstag, 8. März 2011

Generation 50plus und der Arbeitsmarkt - chancenlos oder unfähig?

Mit 55 (und ++) ist man alt! Einige Menschen würden diese Aussage ganz klar verneinen. Denn sie fühlen sich in diesem Alter besser denn je. Der Arbeitsmarkt definiert alt sein mit seinen Grenzen ganz anders.

Berechtigt oder nicht? Möglicherweise hat die Mehrzahl der Personaler Recht. Ist es nur ein Gerücht, dass Menschen ab einem gewissen Alter geistig unflexibel und langsam sind; über wenige bis keine Computerfertigkeiten verfügen und dazu körperlichen Anforderungen nicht gerecht werden? Vielleicht sehen diese Personaler auch nur das, was sie sehen wollen und am Ehesten ihren Vorurteilen entspricht.

Fakt ist allerdings, dass das eine oder andere Vorurteil sich in den Bewerbungen wieder spiegelt. Die Gründe dafür kann man fast als normal bezeichnen. Ab einem bestimmten Alter beginnt ein sogenannter Bewerbungsfrust. Der Arbeitswille wird unterbrochen, weil das Denken herrscht, ältere Arbeitnehmern würden weniger respektiert und akzeptiert werden. Viele arrangieren sich mit den Gegebenheiten auf der Arbeit, fühlen sich nicht richtig gebraucht und sitzen ihre Zeit im Unternehmen nur noch ab. Diese Emotionen werden natürlich auf eine Bewerbung übertragen und führen zu einem mehr als schlechten Selbstmarketing. Wenn man ehrlich ist möchte keiner demotivierte und ermüdete Menschen einstellen – egal, in welchem Alter.

So eine Abwärts-Spirale lässt sich stoppen. Sicherlich kann man nicht von heute auf morgen alle Vorurteile aus der Welt schaffen. Immerhin ist es bewiesen, dass die Beschäftigungsquote dieser Altersgruppe gerade mal bei 50 % liegt. Man kann aber Chancen ergreifen. Chancen wie den demografischen Wandel, Fachkräftemangel und das spätere Renteneintrittsalter.

Ist das erst einmal erkannt, ist die Entwicklung einer Strategie ein Leichtes. Die Strategie, Vorurteile in Vorteile zu wandeln. Dazu gehört ein intensiver Blick auf den Lebenslauf, um Stärken und Schwerpunkte hervorzuheben. Eine gewisse Vertrautheit mit den neuen Medien ist immer sinnvoll; Internet, Networking und Social Media sollten keine Fremdwörter sein. Veraltete Fachkenntnisse und Bewerbungsunterlagen sind auf den aktuellsten Stand zu bringen. Das, in Kombination mit der vorhandenen langen Erfahrung, sicherem Auftreten, Sesshaftigkeit, stärkerer Verbundenheit mit dem Arbeitgeber, lassen die Generation 50+ zu einem Pool idealer Kandidaten werden.


Quelle: Newsletter der Gruppe Outplacement, Trennungsmanagement, Integrationstraining in XING