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Donnerstag, 11. April 2019

Skurrile Fragen im Bewerbungsgespräch

Bewerbungen: "Welches Küchenwerkzeug wären Sie?"

Ein US-Jobportal hat die verrücktesten Fragen gesammelt, die Bewerber ertragen müssen: "Wie viele Kühe gibt es in Kanada?"


Quelle: http://derstandard.at/1358304169790/Bewerbungsgespraeche-Welches-Kuechenwerkzeug-waeren-Sie


Weitere skurrile Fragen:
http://derstandard.at/1378248893859/Jobfragen-Sie-wissen-schon-wie-alt-Sie-sind

Hier ist ein Auszug:
  • Wie glücklich sind Sie und warum? (Airbnb)
  • Sie könnten ein Lied bei "American Idol" singen: Welches wäre das? (Red Frog Events)
  • Sind Sie eher ein Jäger oder Sammler? (Dell)
  • Sie sind auf einer Insel: Welche drei Dinge würden Sie sich bringen lassen? (Yahoo)
  • Wenn Sie aus einer Box mit Getreideflocken wählen: Welche wären Sie und warum? (Bed Bath & Beyond)
  • Warum ist ein Tennisball so flaumig? (Xerox)
  • Was schätzen Sie an der Menschheit am wenigsten? (ZocDoc)
  • Glauben Sie an Big Foot? (Norwegian Cruise Line)
  • Wie würden Sie Yelp verwenden, um die Anzahl amerikanischer Unternehmen herauszufinden? (Factual)
  • Wie ehrlich sind Sie? (Allied Telesis)
  • Wie viele Pizzastücke werden pro Jahr in den USA gegessen? (Goldman Sachs)
  • Wenn Sie 80 Jahre alt wären: Was würden Sie Ihren Kindern erzählen? (Mc Kinsey)
  • Welche Farbe wären Sie in einer Buntstiftebox und warum? (Urban Outfitters)
  • Wie funktioniert das Internet? (Akamai)
  • Wenn ein Film über Ihr Leben produziert werden würde: Wer würde Sie spielen und warum? (Single Plattform)
  • Was war das letzte Geschenk, das Sie jemanden überreichten? (Gallup)
  • Wie viele Schneeschaufeln wurden letztes Jahr in den USA verkauft? (Taser)
Quelle: http://derstandard.at/1389857717392/Jobfragen-Warum-ist-ein-Tennisball-so-flaumig



Wenn Sie sich trauen, dann antworten Sie mit folgender Frage:

Welche Zahl im Alphabet ist Ihre Lieblingsfarbe?





Mittwoch, 3. April 2019

TIPP: Bewerbungsgespräch - Wie alt sind Sie? Sind Sie nicht zu alt/zu jung?

Wenn Sie nach Ihrem Alter gefragt werden, bedeutet das in der Regel, dass Sie für Ihre angestrebte Tätigkeit als zu alt oder zu jung befunden werden. Als allgemeine Regel dabei gilt, dass Sie darauf hinweisen, dass sich Ihr Alter nicht zum Nachteil, sondern in gewisser Hinsicht zum Vorteil auswirken würde.
Sind Sie bereits älter, so können die Befürchtungen dahingehend sein, dass Sie nicht flexibel genug sind, dass Sie nicht unter einem/einer jüngeren Vorgesetzten arbeiten wollen und dass Sie bald in Pension gehen werden.
Sie sollten alle diesbezüglichen Zweifel zerstreuen und die Vorteile Ihres Alters anführen:
  • dass Sie über viel Berufserfahrung besitzen und viele Veränderungen innerhalb der Branche / des Berufes erlebt und mitgetragen haben und daher wahrscheinlich flexibler als ein junger Mensch sind,
  • dass Sie ein reifer Mensch mit gesundem Hausverstand sind,
  • dass Sie viele Stress-Situationen erlebt haben und Sie daher nichts mehr so leicht aus der Ruhe bringt,
  • dass Ihnen Verantwortungsgefühl und Firmenloyalität wichtig sind und dass man auf Sie zählen kann.
  • dass Sie sich bester Gesundheit erfreuen, und dass Sie es gewohnt sind, nicht beim ersten Niesen gleich daheim zu bleiben,
  • dass Sie in geordneten, stabilen familiären Verhältnissen leben und Sie nicht mehr durch Liebeskummer, durchfeierte Nächte etc. aus der Bahn geworfen werden
  • dass KundInnen normalerweise älteren Personen mehr vertrauen.
Sind Sie sehr jung, so kann der/die ArbeitgeberIn befürchten, dass Sie keine Erfahrung, wenig Verantwortungsbewusstsein haben, womöglich nur kurze Zeit bleiben werden, Sie Ihre Ausbildung fortsetzen wollen, oder dass Sie unzuverlässig sind und häufig zu spät oder überhaupt nicht an Ihrem Arbeitsplatz erscheinen werden.
Versuchen Sie ihn/sie zu überzeugen, dass die Zweifel unbegründet sind, und verweisen Sie auf einige Vorteile, die die Anstellung eines jungen Menschen mit sich bringt:
  • rasche Auffassungsgabe und Lernbereitschaft,
  • sehr frisches Wissen der neuesten Technologien,
  • kräftig, guter Gesundheitszustand,
  • Bereitschaft zur Übernahme neuer Aufgabenbereiche und Suche nach Selbstbestätigung,
  • Dankbarkeit für Kritik und Verbesserungsvorschläge, da Sie noch viel zu lernen haben.

Wenn Sie eine persönliche Beratung wollen, dann nutzen Sie mein Bewerbungscoaching


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Montag, 26. März 2018

TIPP: Auch Sie sollten im Bewerbungsgespräch Fragen stellen!

Fragen sind das Symbol für Eigeninitiative, Selbstbewusstsein und signalisieren eine professionelle Einstellung. Gute Fragen zu stellen, ist deshalb Ihre Pflicht. Die folgenden Fragen dürfen und sollten Sie stellen. Sie sind natürlich allgemein gehalten. Bei Ihrer Bewerbung sollten Sie dann freilich noch ein paar Fragen zum jeweiligen Arbeitgeber stellen, die mehr ins Detail gehen:

Welchen Herausforderungen muss sich derzeit Ihre Firma stellen?
Welche Ziele will die Firma in der näheren Zukunft erreichen?
Beabsichtigt Ihr Unternehmen demnächst neue Produkte auf den Markt zu bringen?

Warum wird diese Position ausgeschrieben (neue Stelle oder ist jemand ausgeschieden)?

Was sind aus Ihrer Sicht die größten Aufgaben/Herausforderungen dieser Stelle?
Mit welchen Kompetenzen ist die Stelle ausgestattet?
Wie würden Sie Ihre Unternehmenskultur beschreiben?
Zu welcher Abteilung werde ich gehören?
Wie viele KollegInnen werde ich in der Abteilung haben?
Wie groß ist die Abteilung in der ich eingesetzt werde?
Können Sie mir etwas über meine unmittelbaren KollegInnen sagen?
Welche Schnittstellen zu anderen Abteilungen/Standorten in der Firma hat die Abteilung?

Wer wird mein/e Vorgesetzte/r sein?
Und wie würden Sie den Führungsstil der/s direkten Vorgesetzten beschreiben?
Welche Entwicklungsmöglichkeiten erwarten mich in dieser Abteilung?
Welche beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten bietet das Unternehmen?
Welche Weiterbildungsmöglichkeiten werden vom Unternehmen unterstützt?

Wie sind meine Arbeitszeiten, Überstundenregelungen, Urlaubsregelungen?
Gibt es Arbeitsbekleidung oder Bekleidungsvorschriften?
Wann wird der erste Arbeitstag sein?
Kann ich bitte meinen Arbeitsplatz sehen?

Und besonders wichtig:
Wie geht es im Bewerbungsverfahren weiter?
Wer wird mein/e nächste/r AnsprechpartnerIn sein?
Wann denken Sie, werden Sie eine Entscheidung treffen?
Was sind die nächsten Schritte?
Wann darf ich mit einer Antwort von Ihnen rechnen oder mich bei Ihnen melden?

Stellen Sie bitte aber nicht alle Fragen! Konzentrieren Sie Sich auf einige wichtige Fragen aus diesen Vorschlägen!

Interessanter Artikel dazu auf karrierebibel.de und hier auf karriere.at

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Sonntag, 21. Mai 2017

TIPP: Warum haben Sie so häufig die Firma gewechselt?

Haben sie als Bewerber häufig ihre Stellen gewechselt, dann sollten sie einige Punkte im Bewerbungsgespräch beachten. Der/Die Interviewerin könnte sonst annehmen, dass sie die neue Firma aus denselben Gründen verlassen werden, wie sie es früher gemacht haben.

Sollten sie in den letzten Firmen jeweils länger als 5 Jahre geblieben sein, dann sind die Wechsel etwas leichter zu argumentieren.

Es ist auf jeden Fall günstig einige Male zu betonen, dass sie die Firmen und den Job mochten und auch gern mit den Kollegen/innen und Mitarbeiter/innen gearbeitet haben. Eine Selbstverständlichkeit ist, dass sie niemals etwas Schlechtes über die früheren Firmen, Vorgesetzten usw. sagen dürfen. Ungünstige Begründungen sind auch, wenn sie ein schlechtes Verhältnis mit den Eigentümern/dem Vorstand anführen.

Mögliche Wechselgründe, die sie anführen können sind:

Sie haben keine persönlichen Wachstums- oder Entwicklungsmöglichkeiten mehr gesehen.

Diese Einschränkung der Entwicklungsmöglichkeiten kann auch durch eine Veränderung der Firmenpolitik, Strategie oder durch eine bevorstehende Übernahme oder Verkauf begründet sein.

Auf Grund von wirtschaftlichen Problemen oder Restrukturierungsmaßnahmen wurde Personal eingespart, da sie der letzte waren, der gekommen ist, mussten sie auch als erster gehen.


Argumentieren sie mit der angestrebten, neuen Position, dass diese eine interessantere Herausforderung bietet, als die gute alte Stelle. Die neue Stelle gibt ihnen die Chance beispielsweise zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung, sie können hier Neues gestalten und erreichen, was in der alten Stelle nicht mehr möglich ist.


Wenn Sie relativ kurze Zeiten in den bisherigen Firmen waren, dann müssen Sie vorsichtiger argumentieren.

Versuchen sie Verständnis zu signalisieren, dass es Befürchtungen gibt, dass sie auch diesmal nur kurz bleiben werden. Argumentieren sie damit, dass sie natürlich jeweils länger bleiben wollten, aber als sie sich für Firma XY entschieden haben, konnten sie nicht absehen/hatten sie nicht die Information, dass xxxxxx eintreten würde.Wichtig ist, dass sie die Antwort möglichst kurz halten und nicht versuchen krampfhaft sich zu rechtfertigen. Sie sollten auch wieder die alten Firmen wertschätzend positiv beschreiben.


Sie wurden gekündigt?

Wenn sie gekündigt wurden, sind am einfachsten wirtschaftliche Gründe in einem schrumpfenden Markt oder in der Krise zu argumentieren. Führen sie auch an, dass sie dort wichtige Erfahrungen in den Bereichen XYZ sammeln konnten.


Bei allen Formulierungen ist zu beachten, dass ihre Antworten sachlich und möglichst ohne große Emotionen formuliert werden. Dass der Job nichts für sie war, dass die Kündigung das Beste ist, was ihnen passieren konnte, sind Formulierungen, die sie vermeiden sollten. Das provoziert die Frage, warum sie nicht selbst gekündigt haben und aktiv gehandelt haben.

Vermeiden sie Gründe für ihre Kündigung zu „konstruieren“, die einem Realitätscheck nicht standhalten können.

Dienstzeugnisse und Referenzschreiben mit entsprechend positiven Formulierungen sind natürlich sehr nützlich.

Sonntag, 7. Mai 2017

TIPP. Frage - Wenn Sie noch einmal von vorne anfangen könnten?

Wenn Ihnen diese Frage im Vorstellungsgespräch gestellt wird, zählen Sie bloß nicht die Stationen Ihres Lebenslaufes auf, die Ihnen peinlich sind.

„Wenn Sie noch einmal ganz von vorne anfangen könnten, was würden Sie wieder genauso machen, und was würden Sie anders machen?" 


Die Frage klingt harmlos und verführt dazu, munter drauflos zu plappern. Genau das sollten Sie aber besser nicht tun! Mit dieser Frage soll auf versteckte Art und Weise ihre Motivation getestet werden. Machen Sie Ihren Job aus innerer Überzeugung oder sind Sie nur aus Zufall oder Kalkül in der Branche gelandet?

Diese Antwort sollten Sie besser nicht geben:
„Also, ich würde mich nicht mehr auf die Typen vom Arbeitsamt verlassen. Heutzutage ist man als Techniker doch nichts wert. Ich würde auf jeden Fall einen kaufmännischen Beruf lernen, dann könnte ich jetzt ruhiger in die Zukunft sehen."

Wenn Sie aus dem Nähkästchen plaudern und erzählen, dass Sie Techniker geworden sind, weil Ihnen das Arbeitsamt das damals geraten hat, verraten Sie, dass Sie sich von finanziellem Kalkül und Prestige-Gründen haben leiten lassen. Mit dieser Antwort wird Ihnen kein Personalverantwortlicher abnehmen, dass Sie Ihren Job mit Motivation machen. Damit haben Sie Ihre Chancen verspielt.

 Eine bessere Antwort:
„Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden. Vielleicht würde ich beim nächsten Mal schneller in die Fortbildung zum Werkmeister gehen. Andererseits möchte ich die Erfahrungen als Mechatroniker im Handwerk auch nicht missen. Gerade im Bereich der Fehlersuche habe ich dort viel gelernt, was mir heute noch bei der Anleitung von Produktionsteams hilft."

Ein cleverer Bewerber bleibt in seiner Antwort ausgewogen und realistisch. Er schickt vor, generell sehr zufrieden zu sein, macht dann eine kleine Einschränkung („vielleicht würde ich beim nächsten Mal schneller ..."), aber sieht zugleich auch wieder die Vorteile des Weges, den er gewählt hat, in dem er die wertvollen Erfahrungen, die ihm heute zugutekommen, beschreibt.

Samstag, 25. März 2017

Der Leuchtturm ihrer Karriere!

Wenn sie Karriere machen wollen, dann ist eine wichtige Voraussetzung, dass sie wissen, was in ihnen das Feuer der Leidenschaft entfacht. Was ist ihr Traum? Was lieben sie besonders? Welcher Beruf oder welche Tätigkeit macht sie wirklich glücklich und zufrieden?

Denken sie auch darüber nach, was ihnen im bisherigen Leben besonders viel Freude und Befriedigung gebracht hat! Beachten Sie dabei auch ihrer Freizeitaktivitäten, nicht nur ihre beruflichen Favoriten.

Bei all diesen mit Freude und Begeisterung getanen Tätigkeiten haben sie ihre Stärken gezeigt. Beschreiben sie diese Stärken so konkret wie möglich. Für welche Stärken bewundern sie ihre Freunde und Freundinnen?

Brennt der Wunsch der Veränderung schon in ihnen? Hat sich schon genug Energie in ihnen gebündelt, um in die neue Karriere zu starten?

Wenn sie nun aufbrechen in die neuen beruflichen Gefilde, die sie zu tiefst befriedigen, was müssen sie dann zurück lassen? Sind sie bereit die Konsequenzen, auch die negativen, auf sich zu nehmen?

Stellen sie sich ihr berufliches Ziel als Leuchtturm vor, der sie auf dem Karriereweg leitet! Sie werden manchmal ein wenig vom Weg abkommen, vielleicht auch Umwege gehen müssen, aber das Licht des Leuchtturms führt sie sicher zu ihrem Ziel!

Dieser Leuchtturm ist aus ihren Lebenserfahrungen, den gesammelten Qualifikationen, ihren Gefühlen und Sehnsüchten gebaut.

Beginnen sie mit dem ersten Schritt und sammeln sie die Bausteine des Leuchtturms.

Auch die größten Karrieren haben mit dem ersten Schritt begonnen!

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Samstag, 25. Februar 2017

TIPP - Bewerbungsgespräch: Wieso haben sie in dem Fach … lediglich durchschnittliche bis schlechte Zensuren erhalten? Frage für Lehrlinge, Absolventen

Jeder hat an der einen oder anderen Stelle eine schlechte Note im Zeugnis. Diese Tatsache alleine ist jedoch noch nicht problematisch. Während des Vorstellungsgespräches wird man immer wieder versuchen den Bewerber unter Druck zu setzen, um zu sehen, wie er in einer stressigen Lage reagiert.
Dabei kommt es auch darauf an, dass die Antwort, wieso man gerade in Mathe oder Englisch schlechte Zensuren erhalten hat, plausibel ist. Aber geben Sie nicht anderen die Schuld!

Oftmals ist es klug in diesen Punkte relativ offen zu sein. Nicht jeder kann ein Mathegenie sein.

Wichtig ist, dass man sieht, dass der Bewerber trotz vorhandener Schwächen bereit ist daran zu arbeiten, um sich sowohl beruflich als auch persönlich weiterzuentwickeln.

Dienstag, 29. März 2016

Tipp für Bewerbungsgespräch: Was sind Ihre langfristigen Ziele?

Der/die InterviewerIn möchte damit herausfinden, ob Sie ernsthaft vorhaben, diese Tätigkeit länger auszuüben oder ob Sie diesen Arbeitsplatz nur als Übergangslösung betrachten und womöglich bald damit unzufrieden sein werden.

Sie sollten also versuchen, ihn/sie von Ihrer Absicht, längere Zeit bei der Firma zu bleiben, zu überzeugen, was Sie sicher vorhaben, wenn Sie mit Ihrer Tätigkeit zufrieden sind. Wenn Sie von vornherein wissen, dass es in der Firma viele Aufstiegsmöglichkeiten gibt, sagen Sie, dass Sie hoffen, ein/e wertvolle/r MitarbeiterIn der Firma zu werden und auch im Laufe der Zeit mehr Verantwortung und Kompetenzen übertragen zu bekommen. Seien Sie aber vorsichtig mit dieser Äußerung, da sie sehr leicht so interpretiert werden könnte, dass Sie schon jetzt mit der Stelle, um die Sie sich bewerben, unzufrieden sind.

Ähnliches gilt, wenn Sie eine ganz bestimmte Position als Ihr Ziel nennen, wie z.B. einmal ChefIn der Vertriebsabteilung zu werden. Ihre Erklärung kann leicht fehlinterpretiert werden und künftige Kompetenzstreitigkeiten erwarten lassen. Was Sie hier betonen müssen ist, dass Sie die Firma sehr schätzen und dass Sie hoffen, ein/e geschätzte/r MitarbeiterIn der Firma zu werden.

Beschränken Sie sich bei Ihrer Antwort auf berufliche Ziele. Es ist irrelevant, dass Sie in zwei Jahren den New York-Marathon laufen wollen oder dass Sie in spätestens fünf Jahren verheiratet sein wollen.

Sollten Sie explizit nach privaten Zielen gefragt werden, so sind Sie vorsichtig mit all jenem, was große private Veränderungen betrifft, die sich auf berufliche Dinge auswirken könnten (Hausbau – Sie werden Ihre Kraft nicht voll und ganz der Firma zur Verfügung stellen können, Übersiedlung – der Arbeitsweg wird Ihnen dann zu weit sein etc.)

Wichtig ist also, dass Sie erwähnen, dass Sie die Firma sehr schätzen, dass Sie die Tätigkeit, die Sie ausüben werden, gerne machen, dass Sie in diesem Gebiet gerne wohnen und dass Sie keine Pläne haben, die Sie veranlassen könnten, den Arbeitsplatz nach kurzer Zeit zu verlassen.

Sonntag, 7. Juni 2015

"Kreative" und untergriffige Fragen von Personalisten

Manche Personalisten und Recruiter finden es "kreativ" und "sinnvoll", wenn sie sehr eigenwillige/skurrile Fragen stellen (die normalerweise nur Modeerscheinungen sind, die aus den USA zu uns herüberschwappen).

Beispiele:
Haben Sie schon einmal Drogen genommen?
Wie viele Tennisbälle gehen in den Stephansdom?
Würden Sie mit Kunden flirten, damit sie mehr kaufen?

Ich empfehle bei so sinnbefreiten Fragen einfach zurück zu fragen, was das Ganze mit dem Job zu tun hat. Die meisten Personalisten wissen darauf sowieso keine Antwort und gehen dann einfach weiter mit anderen (hoffentlich sinnvolleren) Fragen. Sollten die Fragen wirklich untergriffig sein, dann einfach aufstehen, sich freundlich verabschieden und gehen.


Aber auch unzulässige und verbotene Fragen werden immer wieder gestellt:
Wann wollen sie ein Kind bekommen?
Sind sie katholisch?
usw.

Hier ein paar Tipps dazu:
http://karrierenews.diepresse.com/home/bewerbungstipps/3805136/Verbotene-Fragen-im-Vorstellungsgespraech

http://www.arbeiterkammer.at/beratung/arbeitundrecht/arbeitsklima/HIVundAidsinderArbeitswelt/Fragerecht_und_Mitteilungspflicht.html

http://karrierebibel.de/checkliste-unzulassige-fragen-im-bewerbungsgesprach/

http://derstandard.at/1363706084486/Vorstellungsgespraech-Luegen-ohne-Sanktionen

Mittwoch, 22. Januar 2014

Die häufigsten Fragen im Bewerbungsgespräch

  1. Was sind Ihre Stärken?
  2. Was sind Ihre Schwächen?
  3. Warum wollen Sie gerade für die Firma XY arbeiten?
  4. Wo sehen Sie sich in fünf oder zehn Jahren?
  5. Warum wollen Sie Ihre jetzige Firma verlassen?
  6. Warum gibt es in Ihrem Lebenslauf eine Lücke zwischen ... (Datum) und ... (Datum)?
  7. Was können Sie uns bieten, was ein anderer nicht kann?
  8. Welche drei Sachen sollten Sie laut Ihrem letzten Vorgesetzten verbessern?
  9. Sind Sie bereit, den Standort zu wechseln?
  10. Sind Sie reisewillig? 

Quelle: http://derstandard.at/1389857717392/Jobfragen-Warum-ist-ein-Tennisball-so-flaumig


Ich biete Ihnen die Optimierung Ihres Lebenslaufes per Mail zum Sonderpreis von 40,- Euro an.

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Freitag, 20. September 2013

Geschichten erzählen im Bewerbungsgespräch

In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie Ihr Bewerbungsgespräch interessant gestalten können.

Beispiele:

„Sind Sie innovativ?“
"Ja, da kann ich Ihnen gleich von meiner letzten großen Innovation erzählen: Bei meinem letzten Arbeitgeber hatte ich eine Idee für die Neugestaltung der Vertriebsprozesse, mit denen keiner so richtig zufrieden war…"

oder

„Wir suchen einen Teamplayer.“
"Ich liebe es, im Team zu arbeiten. Neulich saßen wir im Meeting zusammen, als ich mit meinen rumänischen Kollegen die zukünftige Aufgabenverteilung besprach…"


Quelle: Storytelling im Bewerbungsgespräch: Den Job bekommen die Geschichtenerzähler

Mittwoch, 21. August 2013

Welche Fragen sollten Sie am Ende eines Vorstellungsgespräches stellen

Wurde diese Stelle neu geschaffen oder gab es einen Vorgänger? Warum ist diese/r nicht mehr auf dieser Stelle?

Wer ist mein/e direkte/r Vorgesetzte/r? Kann ich diese/n persönlich kennenlernen?

Wie groß ist das Team oder die Abteilung? Gibt es ein Organigramm?

Mit welchen Abteilungen, Teams, Firmen, Personen  arbeite ich besonders intensiv zusammen?

Was sind nun im Bewerbungsprozess die nächsten Schritte? Bis wann werden Sie sich bei mir melden? Wann darf ich mich wieder bei Ihnen melden?

Mittwoch, 10. April 2013

Unerlaubte Fragen im Vorstellungsgespräch

Fragen nach Familienplanung und Rauchgewohnheiten sind tabu, jene nach Erkrankungen nicht immer

Welche Fragen im Rahmen von Vorstellungsgesprächen erlaubt sind und welche Konsequenzen aus Diskriminierungen resultieren, erklärt Helga Kempinger von der Arbeiterkammer Oberösterreich im Interview mit derStandard.at.

Quelle: http://derstandard.at/1363706084486/Vorstellungsgespraech-Luegen-ohne-Sanktionen

Freitag, 20. Juli 2012

Achtung, Warnlampen: Umschalten auf Entspannung

Sollte eigentlich nicht zu übersehen sein - es passiert aber. Alle gehen einem auf die Nerven - die Ungeduld nimmt zu, gleichzeitig die Erschöpfung. Wann von An- auf Entspannung umgeschaltet werden sollte.

Die eindeutigen Signale:
psychisch gesteigerte Erregbarkeit; sozial: alle gehen einem zunehmend auf die Nerven; wachsende Ungeduld, Muskelverspannungen, Nacken-, Schulter und Rückenschmerzen. Aber auch hoher Blutdruck, Schlaf- und Verdauungsprobleme, übermäßiges oder nächtliches Schwitzen, vermeintliche Herzprobleme (Herzneurose), Lustlosigkeit in der Paarbeziehung.


Donnerstag, 7. Juni 2012

Bewerbungsgespräch: Wo sehen Sie sich in 5, 10, 15 Jahren?

Sie sollten Ihrem Gesprächspartner klar machen, dass Sie genaue Vorstellungen davon haben, wie Ihr Berufsleben aussehen sollte bzw. könnte (nennen Sie also ruhig konkrete Positionen, Stellen oder Möglichkeiten wie einen Auslandsaufenthalt, wenn das in der neuen Firma realistisch ist).

Vermitteln Sie ihm jedoch auch, dass Sie flexibel genug sind, sich auf neue Situationen und Entwicklungen einzustellen und Sie nicht zu festgefahren sind.

Ihr Gesprächspartner möchte hören, ob die Firma nur ein Sprungbrett für Ihren nächsten Wechsel wäre. Vielleicht wollen Sie "eine Entwicklungsabteilung leiten", aber in dieser Firma ist keine solche Position in Aussicht (oder Sie müssten dazu gar am Stuhl des Chefs sägen!).

Völlige Ambitionsarmut ("Ich bin mit dem Erreichten zufrieden.") spräche ebenfalls gegen Sie: Wollen Sie nur die Rente abwarten?

Falls die neue Position keine Aufstiegs-Chance bietet: Beschreiben Sie, wie Sie Ihr Fachwissen im Sinne der Firma perfektionieren wollen.

Falls ein Aufstieg möglich scheint: Bekennen Sie, dass Sie auf mittlere Sicht mehr Verantwortung übernehmen wollen. Intelligente Gegenfrage: "Welche Aufstiegs-Chancen können Sie mir bieten?"

Dienstag, 20. März 2012

„Sie haben ja sehr lange studiert, wie kam das?“ - unfaire Fragen im Bewerbungsgespräch

Geben Sie darauf zu Antwort: „Erst war dieses, dann jenes, dann bin ich bei einer Klausur durch­gefallen, dann musste ich aus finanziellen Gründen nebenbei arbeiten ….“, dann sind Sie auf diese Unterstellungsfrage hereingefallen. Wer in dieser Form auf eine solche Frage antwortet, der hat die Unterstellung „zu lange studiert“ stillschweigend akzeptiert und ergeht sich in Folge förmlich in Erklärungs- und Entschuldigungsversuchen.

Bevor man antwortet, sollte man für Klärung sorgen:
„Sie sagen – lange studiert. Absolut gesehen haben Sie vielleicht Recht. Sechs Jahre sind eine lange Zeit. In Anbetracht der durchschnittlichen Studiendauer an meiner Uni gehörte ich jedoch zu den Schnellsten. Ich neben dem Studium auch gearbeitet und dabei wertvolle Praxis, auch für diese Stelle, gesammelt."

Montag, 13. Februar 2012

Vorstellungsgespräch: Das Zitat... und Ihr Gewinn | Karriere | ZEIT ONLINE

Albert Camus sagt: Die einzige Art, gegen die Pest zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit.

Der Personalchef fragt mit Unschuldsmiene: »Mal angenommen, Sie wären der Geschäftsführer Ihrer jetzigen Firma – welche Veränderungen würden Sie an seiner Stelle anschieben?« Was er nicht fragt, aber heimlich doch gefragt hat, ist etwas anderes: »Sollen wir als neuer Arbeitgeber nur eine Fluchtburg sein?« Und: »Neigen Sie zur Quertreiberei – oder unterstützen Sie den Kurs, der von oben vorgegeben wird?«

Eine andere Lieblingsfrage im Vorstellungsgespräch: »Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?« Gemeint ist: »Verraten Sie uns, ob die vakante Position tatsächlich reizvoll für Sie ist.« Oder der Bewerber wird scheinheilig gefragt: »In welchen Bereichen könnten wir Sie durch Fortbildungen am meisten unterstützen?« Gemeint ist: »Legen Sie Ihre Schwächen offen!« Wer auf diese Frage ehrlich und ausführlich antwortet, kickt sich selbst aus dem Rennen.
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Ähnlich heimtückisch sind projektive Fragen: »Was hätten Ihre Kollegen wohl an der Betriebskultur Ihrer aktuellen Firma zu kritisieren?« Man hofft, dass der Bewerber seine eigene Kritik nun in fremde Münder legt. Und jedes kritische Wort fällt ihm selbst auf die Füße!

Ich frage mich: Muss dieses Schattenboxen wirklich sein? Was wäre eigentlich verkehrt daran, wenn ein Personaler ganz direkt fragte: »In welchen Punkten gehen Sie mit Ihrem Geschäftsführer konform? Und was sehen Sie anders?« Sage mir bitte keiner: »Das wäre zu billig!« Denn was bringen abgewetzte Standardfragen? Nichts als abgewetzte Standardantworten, die aus (oft schlechten) Bewerbungsratgebern nachgeplappert werden. Unechte Fragen beschwören unechte Antworten herauf. Ein Trauerspiel für Firmen und Bewerber.

Ich kenne mittelständische Unternehmen, deren Inhaber sich bei Einstellungsgesprächen von ihrem gesunden Menschenverstand leiten lassen – und das ist ein gutes Werkzeug. Sie fragen das, was sie wissen wollen, in klaren Worten. Und sie bekommen verblüffend klare Antworten. Frei nach Albert Camus: Die einzige Art, gegen die Pest der Heuchelei zu kämpfen, sind ehrliche Fragen!

Eine Beziehung kann nur so gut sein wie die Basis, auf der sie eingegangen wird. Wenn das Vorstellungs- nur ein Verstellungsgespräch ist – wie soll dann die Arbeits-Ehe glücken?

Quelle: Vorstellungsgespräch: Das Zitat... und Ihr Gewinn | Karriere | ZEIT ONLINE