Achtung, jetzt kommt eine Bewerbung:
„Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als Sales Manager, die Sie am 18.November in der
Wiener Zeitung ausgeschrieben haben.“ – „Hiermit“ ist Beamtendeutsch. Alle Infos
(„Bewerbung als Sales Manager – Ihr Angebot in der Süddeutschen Zeitung vom
18.November 2010) gehören in die Betreffzeile. Und nur dorthin.
Hurra, ich kann lesen:
„Mit großem Interesse habe ich Ihr Stellenangebot bei monster.at gelesen.“ – Gähn! Der
erste Satz einer Bewerbung sollte das stärkste Argument enthalten. Dieser hier beschreibt
eine Selbstverständlichkeit.
Sie genügen meinen Ansprüchen:
„Ihr Stellenangebot entspricht meinen Vorstellungen.“ – Das ist schön Hier geht es aber nicht
darum, ob die Stelle Ihren Vorstellungen entspricht. Der Arbeitgeber will wissen, ob Ihre
Qualifikationen seinen Vorstellungen entsprechen. Darüber sollten Sie schreiben.
Ich schleime gerne:
„Seit vielen Jahren verfolge ich die Entwicklung der Brett & Bohr KG mit ihrem
anspruchsvollen und breiten Tätigkeitsfeld. Ich bin mir sicher, dass ich bei Ihnen als
Weltmarktführer wertvolle Erfahrungen sammeln kann.“ – Tragen Sie nicht zu dick auf!
Ich frag ja nur:
„Darf ich mich vorstellen?“ – Das verzweifelte „Bitte nicht!“ des Personalers würden Sie
sowieso nicht hören. Also sparen Sie sich das Gefloskel.
Ich biete Ihnen die Optimierung Ihres Lebenslaufes per Mail zum Sonderpreis von 40,- Euro an.
Posts mit dem Label Bewerbungsschreiben werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Donnerstag, 24. November 2016
Montag, 7. November 2016
TIPP: Gute Einstiege für ihr Bewerbungsschreiben
Greifen Sie den Anzeigentext auf:
Sie verlangen viel von Ihren Beratern, schreiben Sie in Ihrer Stellenanzeige. Das trifft sich
gut, denn auch ich verlange viel von mir. Mein Matura habe ich mit Bestnoten abgeschlossen
…“
Rufen Sie vorher an:
„Vielen Dank, dass Sie sich gestern am Telefon so viel Zeit für mich genommen haben. Wie
ich in unserem Gespräch erwähnte, habe ich durch meine Arbeit in einem Möbelhaus –
zuletzt als Mitarbeiterin der Vertriebsabteilung – bereits viel Berufserfahrung gesammelt.“
Lesen Sie Zeitung:
„Sie möchten Ihr Energiegeschäft in Südeuropa ausbauen – das las ich heute im
Handelsblatt. Ich unterstütze Sie gern bei diesem Vorhaben. Als Wirtschaftsingenieur mit
Berufserfahrung bei spanischen und italienischen Kraftwerkbetreibern biete ich Ihnen …“
Fragen Sie Freunde:
„Von einer Mitarbeiterin Ihrer Marketingabteilung erfuhr ich, dass Sie eine neue Kosmetiklinie
für Frauen im besten Alter planen. Als Vertriebsexpertin mit Spezialgebiet Generation 50plus
bringe ich meine Erfahrungen auf diesem Zukunftsmarkt gerne in Ihrem Unternehmen ein.“
Nutzen Sie Beziehungen:
„Ihr Kollege Dr. Kurt Lehmann aus dem Privatkundenbereich war bereits so freundlich, mich
Ihnen als Kreditmanager zu empfehlen. Bei der XY – Bank haben ich nach meinem mit sehr
gutem Erfolg abgeschlossenen Studium der Betriebswirtschaft erste Berufserfahrung im Risk
Management gesammelt.“
Betonen Sie Ihre Qualifikationen:
„Als promovierte Historikerin und Germanistin mit Spezialgebiet mündliche Überlieferung
setze ich bei der „Biografie-Agentur“ gerne mein Talent zum Zuhören und Schreiben ein.“
Stellen Sie Ihre Berufserfahrung heraus:
„Zehn Jahre habe ich als Konferenzmanagerin bei einem der größten Unternehmen der
Branche gearbeitet. In dieser Zeit habe ich …“
Ziehen Sie das wichtigste Detail aus Ihrem Lebenslauf:
„Als Eventmanagerin für das Fünf-Sterne-Hotel Rosenhagen in Luzern habe ich in den
letzten fünf Jahren Großveranstaltungen vom Ärztekongress bis zur Fürstenhochzeit
organisiert.“
Weisen Sie auf Schwerpunkte hin:
„Electronic Commerce, Informationsmanagement und Logistik sind die Schwerpunkte
meines Studiums der BWL, das ich im vergangenen Monat mit der Note 1,3 abgeschlossen
habe.“
Plaudern Sie aus dem Arbeitsalltag:
Sie brauchen einen stressresistenten Helpdesk-Mitarbeiter? Mich kann kein Anruf mehr aus
der Fassung bringen. Alle Katastrophen des Informatikeralltags habe ich bereits erlebt – von
„ich fürchte, ich habe gerade unser Intranet gelöscht“ bis hin zu „Hilfe, der Server brennt!“ –
und löse Ihnen auch die kniffligsten IT-Probleme.“
Sie verlangen viel von Ihren Beratern, schreiben Sie in Ihrer Stellenanzeige. Das trifft sich
gut, denn auch ich verlange viel von mir. Mein Matura habe ich mit Bestnoten abgeschlossen
…“
Rufen Sie vorher an:
„Vielen Dank, dass Sie sich gestern am Telefon so viel Zeit für mich genommen haben. Wie
ich in unserem Gespräch erwähnte, habe ich durch meine Arbeit in einem Möbelhaus –
zuletzt als Mitarbeiterin der Vertriebsabteilung – bereits viel Berufserfahrung gesammelt.“
Lesen Sie Zeitung:
„Sie möchten Ihr Energiegeschäft in Südeuropa ausbauen – das las ich heute im
Handelsblatt. Ich unterstütze Sie gern bei diesem Vorhaben. Als Wirtschaftsingenieur mit
Berufserfahrung bei spanischen und italienischen Kraftwerkbetreibern biete ich Ihnen …“
Fragen Sie Freunde:
„Von einer Mitarbeiterin Ihrer Marketingabteilung erfuhr ich, dass Sie eine neue Kosmetiklinie
für Frauen im besten Alter planen. Als Vertriebsexpertin mit Spezialgebiet Generation 50plus
bringe ich meine Erfahrungen auf diesem Zukunftsmarkt gerne in Ihrem Unternehmen ein.“
Nutzen Sie Beziehungen:
„Ihr Kollege Dr. Kurt Lehmann aus dem Privatkundenbereich war bereits so freundlich, mich
Ihnen als Kreditmanager zu empfehlen. Bei der XY – Bank haben ich nach meinem mit sehr
gutem Erfolg abgeschlossenen Studium der Betriebswirtschaft erste Berufserfahrung im Risk
Management gesammelt.“
Betonen Sie Ihre Qualifikationen:
„Als promovierte Historikerin und Germanistin mit Spezialgebiet mündliche Überlieferung
setze ich bei der „Biografie-Agentur“ gerne mein Talent zum Zuhören und Schreiben ein.“
Stellen Sie Ihre Berufserfahrung heraus:
„Zehn Jahre habe ich als Konferenzmanagerin bei einem der größten Unternehmen der
Branche gearbeitet. In dieser Zeit habe ich …“
Ziehen Sie das wichtigste Detail aus Ihrem Lebenslauf:
„Als Eventmanagerin für das Fünf-Sterne-Hotel Rosenhagen in Luzern habe ich in den
letzten fünf Jahren Großveranstaltungen vom Ärztekongress bis zur Fürstenhochzeit
organisiert.“
Weisen Sie auf Schwerpunkte hin:
„Electronic Commerce, Informationsmanagement und Logistik sind die Schwerpunkte
meines Studiums der BWL, das ich im vergangenen Monat mit der Note 1,3 abgeschlossen
habe.“
Plaudern Sie aus dem Arbeitsalltag:
Sie brauchen einen stressresistenten Helpdesk-Mitarbeiter? Mich kann kein Anruf mehr aus
der Fassung bringen. Alle Katastrophen des Informatikeralltags habe ich bereits erlebt – von
„ich fürchte, ich habe gerade unser Intranet gelöscht“ bis hin zu „Hilfe, der Server brennt!“ –
und löse Ihnen auch die kniffligsten IT-Probleme.“
Sonntag, 6. November 2016
TIPP: Wie soll ein Bewerbungsschreiben aufgebaut sein?
Es ist besonders wichtig, dass Sie ihr Bewerbungsschreiben übersichtlich und klar aufbauen. Dabei hat sich folgende Gliederung bewährt:
- Briefkopf
- Empfängeradresse
- Ort und Datum
- Betreffzeile
- Anrede
- Text
- Abschließender Gruß
- Unterschrift
- Anlagen/Beilagen
Briefkopf: Name, Anschrift, Telefon-/Faxnummer, Email-Adresse
Empfängeradresse: Firmenname, Ansprechperson , Adresse
Versuchen Sie den Namen der richtigen Ansprechperson zu eruieren. Achten Sie auf die korrekte Schreibweise und eventuelle Titel. Oft genügt ein Anruf in der Telefonzentrale der Firma, um hier Klarheit zu schaffen.
Ort und Datum: Rechtsbündig auf Höhe der untersten Zeile der Empfängeradresse oder 2 Zeilen darunter
Betreffzeile: Ohne die Worte „Betrifft" oder „Betreff", durch Formatierung hervorgehoben (Schriftgröße, fett, aber keine ausgefallene Rahmen)
Anrede: Allgemein („Sehr geehrte Damen und Herrn") nur, wenn Sie die richtige Ansprechperson nicht herausfinden konnten
Text: Formulieren Sie nun den Text mit gesundem Selbstvertrauen und positivem Selbstwertgefühl. Führen Sie belegbare Argumente (keine leeren Floskeln!) an, warum Ihr Leistungsprofil dem Anforderungsprofil der Firma entspricht. Achten Sie auf kurze, leicht lesbare Absätze und einen lockeren Seitenaufbau mit genügend Seitenrand. Der Text muss zu Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Charakter passen! Daher kopieren Sie keine Musterschreiben, der Leser erkennt das sofort!
Wunsch nach Vorstellungstermin: Das ist Ihr eigentliches Ziel! „Ich würde mich freuen, wenn meine Bewerbung Ihr Interesse findet und ich mich persönlich bei Ihnen vorstellen darf."
Abschließender Gruß: „Mit freundlichen Grüßen"
Unterschrift: Vergessen Sie nicht persönlich und leserlich zu unterschreiben!
Anlagen/Beilagen: Pauschal („7 Anlagen") oder zählen Sie die beigelegten Anlagen auf
Samstag, 27. Februar 2016
Bewerbungsschreiben - der erste Satz entscheidet!
Wenn ein/e PersonalerIn täglich hunderte Bewerbungen liest, dann ist jede Abwechslung willkommen. Mit dem ersten Satz können Sie sofort Aufmerksamkeit erregen und sich von den anderen BewerberInnen abheben.
Ich bin auf der Suche nach einer neuen Herausforderung! - Das war einmal ein guter Satz, nun ist er veraltet.
Mit diesem Schreiben bewerbe ich mich um die ausgeschriebene Stelle. - Bbbrrrrrrrrrrr
Was will der/die LeserIn wissen? Ob Sie der/die optimal Passende für die freie Stelle sind. Beispielsweise wird ein Marketing-ManagerIn im Konsumgüterbereich gesucht, der/die am asiatischen Markt Erfahrungen hat.
Mein Vorschlag:
Als Marketing-Manager mit weitreichenden Erfahrungen mit Konsumgütern im asiatischen Raum, bringe ich die optimalen Voraussetzungen für die freie Stelle mit.
Ein kurzer Satz zum Einstieg, der zum Weiterlesen anregt und Sie einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch einen großen Schritt näher bringt.
Danach beschreiben Sie kurz und zielgenau, wie in einem Werbeprospekt, was Sie an Erfahrungen und Schlüssel-Qualifikationen für die Stelle mitbringen.
Ich biete Ihnen die Optimierung Ihres Lebenslaufes per Mail zum Sonderpreis von 40,- Euro an.
Besuchen Sie auch www.franz-bauer.at!
Ich bin auf der Suche nach einer neuen Herausforderung! - Das war einmal ein guter Satz, nun ist er veraltet.
Mit diesem Schreiben bewerbe ich mich um die ausgeschriebene Stelle. - Bbbrrrrrrrrrrr
Was will der/die LeserIn wissen? Ob Sie der/die optimal Passende für die freie Stelle sind. Beispielsweise wird ein Marketing-ManagerIn im Konsumgüterbereich gesucht, der/die am asiatischen Markt Erfahrungen hat.
Mein Vorschlag:
Als Marketing-Manager mit weitreichenden Erfahrungen mit Konsumgütern im asiatischen Raum, bringe ich die optimalen Voraussetzungen für die freie Stelle mit.
Ein kurzer Satz zum Einstieg, der zum Weiterlesen anregt und Sie einer Einladung zu einem Vorstellungsgespräch einen großen Schritt näher bringt.
Danach beschreiben Sie kurz und zielgenau, wie in einem Werbeprospekt, was Sie an Erfahrungen und Schlüssel-Qualifikationen für die Stelle mitbringen.
Ich biete Ihnen die Optimierung Ihres Lebenslaufes per Mail zum Sonderpreis von 40,- Euro an.
Besuchen Sie auch www.franz-bauer.at!
Dienstag, 11. November 2014
Bewerbungsmuster - Vorlagen
Im folgenden hat arbeits-abc.de einige Bewerbungsmuster zusammengestellt, mit denen Berufseinsteiger und Jobsuchende den erfolgreichen Einstieg in die Arbeitswelt erreicht haben. Erarbeitet wurden die Exemplare in enger Zusammenarbeit mit dem Bewerber, wodurch jede für sich Individualität und Persönlichkeit ausstrahlt. Auch wenn die Versuchung lockt eine Mustervorlage für den Eigengebrauch Wort für Wort zu übernehmen, raten wir Ihnen dringendst davon ab! Lassen Sie sich inspirieren und erarbeiten Sie mit Zeit, Geduld und Mühe Ihr eigenes, individuelles Anschreiben. Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg.
Bewerbungsmuster
Von A wie Assistentin bis Z wie Zahnarzthelferin
Weitere Vorlagen auf www.bewerbungsanschreiben.info und auf http://bewerbung-muster.eu
oder hier
Tipps für Einleitungssätze und Vorlagen für verschiedene Berufe finden Sie hier.
130 Bewerbungsschreiben-Vorlagen:
http://www.bewerbungsratgeber24.de/bewerbungsschreiben.html
.
Bewerbungsmuster
Von A wie Assistentin bis Z wie Zahnarzthelferin
Weitere Vorlagen auf www.bewerbungsanschreiben.info und auf http://bewerbung-muster.eu
oder hier
Tipps für Einleitungssätze und Vorlagen für verschiedene Berufe finden Sie hier.
130 Bewerbungsschreiben-Vorlagen:
http://www.bewerbungsratgeber24.de/bewerbungsschreiben.html
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Samstag, 12. April 2014
Die wichtigsten Regeln für eine optimale Bewerbung
Mit Ihren Bewerbungsunterlagen haben Sie eine (!) Chance sich bei Ihrem zukünftigen Arbeitgeber als neue/r Mitarbeiter/in vorzustellen.
Daher müssen Sie alle Informationen in strukturierter Form in Ihren Unterlagen verpacken, die es dem Empfänger ermöglichen zu entscheiden, warum Sie für das Unternehmen einen Mehrwert stiften können.
Bewerbungsschreiben:
Versetzen Sie sich in die Lage der/des Lesers/in! Beschreiben Sie auf Basis, der in der Ausschreibung formulierten Anforderungen, warum Sie diese erfüllen und wo Sie die relevanten Qualifikationen und Erfahrungen erworben haben, welchen Nutzen Sie für Ihren neuen Arbeitgeber bringen werden.
Lebenslauf:
Nach Ihren persönlichen Daten stellen Sie in strukturierter, gut lesbarer Form Ihre beruflichen Stationen und Ihren Ausbildungsweg dar. Ein professionelles Foto positionieren Sie rechts oben.
Beginnen Sie mit den aktuellsten beruflichen Erfahrungen ( MM/JJJJ - MM/JJJJ, Stellenbezeichnung, Firma, Aufgaben/Tätigkeiten). Konzentrieren Sie sich auf jene Tätigkeiten, die Sie gewinnbringend bei der neuen Stelle verwenden können).
Führen Sie Ihren Ausbildungsweg an, beginnen Sie wieder mit der letzten Ausbildung. Nennen Sie auch die wichtigen fachspezifischen Ausbildungen.
Hobbys/Interessen brauchen Sie nur dann anführen, wenn Sie einen Bezug zur neuen Firma oder Stelle haben.
Zeugnisse:
Hängen Sie das Dienstzeugnis (evtl. Zwischenzeugnis) der letzten Firma an.
Bei den Ausbildung fügen Sie die Abschlusszeugnisse der letzten höchsten Ausbildung und für die Stelle relevante Zeugnisse an. Nicht alle Zeugnisse anhängen! Nur die wichtigsten!
Mail:
Die meisten Bewerbungen werden heute per Mail verschickt. Schreiben Sie in den Mailtext nur einen kurzen Verweis auf die Bewerbung im Anhang und wie Sie am besten erreichbar sind (Telefonnummer, Zeiten).
In den Anhang (max. 3MB) kommen die Bewerbungsunterlagen als PDF-Dateien.
Wenn Sie diese Regeln konsequent befolgen, dann steigen die Chancen für eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch beträchtlich!
Daher müssen Sie alle Informationen in strukturierter Form in Ihren Unterlagen verpacken, die es dem Empfänger ermöglichen zu entscheiden, warum Sie für das Unternehmen einen Mehrwert stiften können.
Bewerbungsschreiben:
Versetzen Sie sich in die Lage der/des Lesers/in! Beschreiben Sie auf Basis, der in der Ausschreibung formulierten Anforderungen, warum Sie diese erfüllen und wo Sie die relevanten Qualifikationen und Erfahrungen erworben haben, welchen Nutzen Sie für Ihren neuen Arbeitgeber bringen werden.
Lebenslauf:
Nach Ihren persönlichen Daten stellen Sie in strukturierter, gut lesbarer Form Ihre beruflichen Stationen und Ihren Ausbildungsweg dar. Ein professionelles Foto positionieren Sie rechts oben.
Beginnen Sie mit den aktuellsten beruflichen Erfahrungen ( MM/JJJJ - MM/JJJJ, Stellenbezeichnung, Firma, Aufgaben/Tätigkeiten). Konzentrieren Sie sich auf jene Tätigkeiten, die Sie gewinnbringend bei der neuen Stelle verwenden können).
Führen Sie Ihren Ausbildungsweg an, beginnen Sie wieder mit der letzten Ausbildung. Nennen Sie auch die wichtigen fachspezifischen Ausbildungen.
Hobbys/Interessen brauchen Sie nur dann anführen, wenn Sie einen Bezug zur neuen Firma oder Stelle haben.
Zeugnisse:
Hängen Sie das Dienstzeugnis (evtl. Zwischenzeugnis) der letzten Firma an.
Bei den Ausbildung fügen Sie die Abschlusszeugnisse der letzten höchsten Ausbildung und für die Stelle relevante Zeugnisse an. Nicht alle Zeugnisse anhängen! Nur die wichtigsten!
Mail:
Die meisten Bewerbungen werden heute per Mail verschickt. Schreiben Sie in den Mailtext nur einen kurzen Verweis auf die Bewerbung im Anhang und wie Sie am besten erreichbar sind (Telefonnummer, Zeiten).
In den Anhang (max. 3MB) kommen die Bewerbungsunterlagen als PDF-Dateien.
Wenn Sie diese Regeln konsequent befolgen, dann steigen die Chancen für eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch beträchtlich!
Samstag, 8. Februar 2014
Aussagen zum Gehalt im Bewerbungsschreiben
Wird in einer Stellenanzeige gefordert, dass sie ihren Gehaltswunsch angeben sollen, dann sollten sie diesen Wunsch nicht ignorieren.
Gegen Ende des Schreibens ist dafür der richtige Platz. Erst wenn sie ihre Qualifikation und Motivation dargelegt haben, sollten sie ihren Gehaltswunsch anführen.
Beziffern sie ihren Gehaltswunsch möglichst konkret als Bruttojahresgehalt ("Ich strebe ein Bruttojahresgehalt von 61.000 Euro an"). Können sie ihren Gehaltswunsch nicht genau einschätzen, weil sie die Aufgabe nicht genau genug einschätzen können oder sie sich einen Verhandlungsspielraum offen lassen wollen, dann geben sie eine Gehaltsspanne an ("Ich strebe ein Jahresbruttogehalt von 49.000 bis 54.000 Euro an. Genauere Angaben kann ich gerne machen, wenn wir in einem persönlichen Gespräch nähere Details über die ausgeschriebene Stelle besprochen haben.").
Überlegen Sie sich vorab, wo ihre absolute Untergrenze für die Gehaltsverhandlung ist. Die Spannbreite sollte aber auch nicht zu groß gewählt werden. Berücksichtigen sie bei ihren Überlegungen auch die potentielle Gehaltsentwicklung, variable Gehaltsbestandteile, Karriere-/Aufstiegschancen im neuen Unternehmen und sonstige nicht monetäre Gehaltsbestandteile (z.B. Dienstauto).
Gegen Ende des Schreibens ist dafür der richtige Platz. Erst wenn sie ihre Qualifikation und Motivation dargelegt haben, sollten sie ihren Gehaltswunsch anführen.
Beziffern sie ihren Gehaltswunsch möglichst konkret als Bruttojahresgehalt ("Ich strebe ein Bruttojahresgehalt von 61.000 Euro an"). Können sie ihren Gehaltswunsch nicht genau einschätzen, weil sie die Aufgabe nicht genau genug einschätzen können oder sie sich einen Verhandlungsspielraum offen lassen wollen, dann geben sie eine Gehaltsspanne an ("Ich strebe ein Jahresbruttogehalt von 49.000 bis 54.000 Euro an. Genauere Angaben kann ich gerne machen, wenn wir in einem persönlichen Gespräch nähere Details über die ausgeschriebene Stelle besprochen haben.").
Überlegen Sie sich vorab, wo ihre absolute Untergrenze für die Gehaltsverhandlung ist. Die Spannbreite sollte aber auch nicht zu groß gewählt werden. Berücksichtigen sie bei ihren Überlegungen auch die potentielle Gehaltsentwicklung, variable Gehaltsbestandteile, Karriere-/Aufstiegschancen im neuen Unternehmen und sonstige nicht monetäre Gehaltsbestandteile (z.B. Dienstauto).
Montag, 24. Dezember 2012
Bewerbungsgeneratoren
Keine Lust aufs Anschreiben-Schreiben? Kostenlose Bewerbungsgeneratoren im Internet helfen. Im Test sollen zwei Angebote zeigen, wie eine gute Bewerbung aussehen könnte.
Quelle: http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/automatische-anschreiben-bewerbung-fuer-philipp-roesler-a-873725.html
Stepstone:
https://generator.bewerbung.de/stepstone/#StepCover
Seminaranbieter Cyberinterface:
http://www.bewerbungen.cyberinterface.de/shop_content.php?coID=79&XTCsid=7fp2vunvq64ajopo8h5e7bbp92
Quelle: http://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/automatische-anschreiben-bewerbung-fuer-philipp-roesler-a-873725.html
Stepstone:
https://generator.bewerbung.de/stepstone/#StepCover
Seminaranbieter Cyberinterface:
http://www.bewerbungen.cyberinterface.de/shop_content.php?coID=79&XTCsid=7fp2vunvq64ajopo8h5e7bbp92
Freitag, 23. November 2012
Was Headhunter von einer Bewerbung erwarten?
Klarheit in der Bewerbungsmail:
......"Geben Sie eine klar definierte Zielfunktion in einer konkreten Branche an. Legen Sie die Unternehmensgröße fest. Nennen Sie eventuell einen konkreten Standort, das signalisiert mehr örtliche Flexibilität, als wenn Sie solche nur von sich behaupten. Dazu kommen noch kurz und knapp die Stärken, die Sie für genau diesen Job auszeichnen."........
Wie passiert die Erstbearbeitung der Bewerbungen?
....Ein großer Headhunter erhalte pro Tag 500 bis 800 Lebensläufe. Diese würden meist von jungen Mitarbeitern erstbearbeitet.......
...Wir interpretieren nicht, was jemand will. Das muss man selbst wissen und deutlich sagen....
Quelle: DER STANDARD, 24./25.11.2012
http://derstandard.at/1353207124073/Markt-bringt-mehr-Vorteile-fuer-Bewerber
......"Geben Sie eine klar definierte Zielfunktion in einer konkreten Branche an. Legen Sie die Unternehmensgröße fest. Nennen Sie eventuell einen konkreten Standort, das signalisiert mehr örtliche Flexibilität, als wenn Sie solche nur von sich behaupten. Dazu kommen noch kurz und knapp die Stärken, die Sie für genau diesen Job auszeichnen."........
Wie passiert die Erstbearbeitung der Bewerbungen?
....Ein großer Headhunter erhalte pro Tag 500 bis 800 Lebensläufe. Diese würden meist von jungen Mitarbeitern erstbearbeitet.......
...Wir interpretieren nicht, was jemand will. Das muss man selbst wissen und deutlich sagen....
Quelle: DER STANDARD, 24./25.11.2012
http://derstandard.at/1353207124073/Markt-bringt-mehr-Vorteile-fuer-Bewerber
Mittwoch, 15. Juni 2011
Tipp: Gute Einstiege ins Bewerbungsschreiben
Bei einem guten Einstieg ins Bewerbungsschreiben sind einige Tipps hilfreich.
Wenn Sie sich auf Grund einer Anzeige bewerben, dann greifen Sie einfach den Anzeigentext auf.
Haben Sie bereits mit jemanden aus dem Unternehmen telefoniert, dann bedanken Sie sich für das Telefonat und schon ist ein persönlicher Bezug geschafft. Sollten Sie jemanden im Unternehmen kennen, dann bitten Sie diese Person doch Ihnen einen passenden Kontakt herzustellen.
Gut über den potentielle neuen Arbeitgeber informiert zu sein, kann nie schaden, daher lesen Sie Zeitung und verweisen Sie kurz auf aktuelle Entwicklungen im Unternehmen zu denen Sie einen konkreten Beitrag liefern könnten. Verweisen Sie dabei auf konkrete Qualifikationen, die Sie mitbringen und stellen Sie passende Berufserfahrungen und Schwerpunkte besonders heraus.
Weitere wichtige Tipps finden Sie auf meiner Webseite.
Wenn Sie sich auf Grund einer Anzeige bewerben, dann greifen Sie einfach den Anzeigentext auf.
Haben Sie bereits mit jemanden aus dem Unternehmen telefoniert, dann bedanken Sie sich für das Telefonat und schon ist ein persönlicher Bezug geschafft. Sollten Sie jemanden im Unternehmen kennen, dann bitten Sie diese Person doch Ihnen einen passenden Kontakt herzustellen.
Gut über den potentielle neuen Arbeitgeber informiert zu sein, kann nie schaden, daher lesen Sie Zeitung und verweisen Sie kurz auf aktuelle Entwicklungen im Unternehmen zu denen Sie einen konkreten Beitrag liefern könnten. Verweisen Sie dabei auf konkrete Qualifikationen, die Sie mitbringen und stellen Sie passende Berufserfahrungen und Schwerpunkte besonders heraus.
Weitere wichtige Tipps finden Sie auf meiner Webseite.
Dienstag, 14. Juni 2011
Tipp: Aufbau eines Bewerbungsschreibens
Es ist besonders wichtig, dass Sie ihr Bewerbungsschreiben übersichtlich und klar aufbauen. Dabei hat sich folgende Gliederung bewährt:
Briefkopf: Name, Anschrift, Telefon-/Faxnummer, Email-Adresse
Empfängeradresse: Firmenname, Ansprechperson , Adresse
Versuchen Sie den Namen der richtigen Ansprechperson zu eruieren. Achten Sie auf die korrekte Schreibweise und eventuelle Titel. Oft genügt ein Anruf in der Telefonzentrale der Firma, um hier Klarheit zu schaffen.
Ort und Datum: Rechtsbündig auf Höhe der untersten Zeile der Empfängeradresse oder 2 Zeilen darunter
Betreffzeile: Ohne die Worte „Betrifft" oder „Betreff", durch Formatierung hervorgehoben (Schriftgröße, fett, aber keine ausgefallene Rahmen)
Anrede: „Sehr geehrte Damen und Herrn" nur, wenn Sie die richtige Ansprechperson nicht herausfinden konnten
Text: Formulieren Sie nun den Text mit gesundem Selbstvertrauen und positivem Selbstwertgefühl. Führen Sie belegbare Argumente (keine leeren Floskeln!) an, warum Ihr Leistungsprofil dem Anforderungsprofil der Firma entspricht. Achten Sie auf kurze, leicht lesbare Absätze und einen lockeren Seitenaufbau mit genügend Seitenrand. Der Text muss zu Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Charakter passen! Daher kopieren Sie keine Musterschreiben, der Leser erkennt das sofort!
Wunsch nach Vorstellungstermin: Das ist Ihr eigentliches Ziel! „Ich würde mich freuen, wenn meine Bewerbung Ihr Interesse findet und ich mich persönlich bei Ihnen vorstellen darf."
Abschließender Gruß: „Mit freundlichen Grüßen"
Unterschrift: Vergessen Sie nicht persönlich und leserlich zu unterschreiben!
Anlagen/Beilagen: Pauschal („7 Anlagen") oder zählen Sie die beigelegten Anlagen auf
Wenn Sie die Bewerbung per Mail verschicken, dann finden Sie die wichtigsten Tipps auf meiner Webseite.
- Briefkopf
- Empfängeradresse
- Ort und Datum
- Betreffzeile
- Anrede
- Text
- Abschließender Gruß
- Unterschrift
- Anlagen/Beilagen
Briefkopf: Name, Anschrift, Telefon-/Faxnummer, Email-Adresse
Empfängeradresse: Firmenname, Ansprechperson , Adresse
Versuchen Sie den Namen der richtigen Ansprechperson zu eruieren. Achten Sie auf die korrekte Schreibweise und eventuelle Titel. Oft genügt ein Anruf in der Telefonzentrale der Firma, um hier Klarheit zu schaffen.
Ort und Datum: Rechtsbündig auf Höhe der untersten Zeile der Empfängeradresse oder 2 Zeilen darunter
Betreffzeile: Ohne die Worte „Betrifft" oder „Betreff", durch Formatierung hervorgehoben (Schriftgröße, fett, aber keine ausgefallene Rahmen)
Anrede: „Sehr geehrte Damen und Herrn" nur, wenn Sie die richtige Ansprechperson nicht herausfinden konnten
Text: Formulieren Sie nun den Text mit gesundem Selbstvertrauen und positivem Selbstwertgefühl. Führen Sie belegbare Argumente (keine leeren Floskeln!) an, warum Ihr Leistungsprofil dem Anforderungsprofil der Firma entspricht. Achten Sie auf kurze, leicht lesbare Absätze und einen lockeren Seitenaufbau mit genügend Seitenrand. Der Text muss zu Ihrer Persönlichkeit und Ihrem Charakter passen! Daher kopieren Sie keine Musterschreiben, der Leser erkennt das sofort!
Wunsch nach Vorstellungstermin: Das ist Ihr eigentliches Ziel! „Ich würde mich freuen, wenn meine Bewerbung Ihr Interesse findet und ich mich persönlich bei Ihnen vorstellen darf."
Abschließender Gruß: „Mit freundlichen Grüßen"
Unterschrift: Vergessen Sie nicht persönlich und leserlich zu unterschreiben!
Anlagen/Beilagen: Pauschal („7 Anlagen") oder zählen Sie die beigelegten Anlagen auf
Wenn Sie die Bewerbung per Mail verschicken, dann finden Sie die wichtigsten Tipps auf meiner Webseite.
Mittwoch, 11. Mai 2011
Sie nerven! - Fünf Dinge, die eine gute Bewerbung ausmachen | karriere.blog
Sehr gute Zusammenstellung, was sich Personalchefs von guten BewerberInnen wünschen:
Sie nerven! - Fünf Dinge, die eine gute Bewerbung ausmachen | karriere.blog
Sie nerven! - Fünf Dinge, die eine gute Bewerbung ausmachen | karriere.blog
Donnerstag, 10. Februar 2011
Sie nerven! - Fünf Dinge, die eine gute Bewerbung ausmachen | karriere.blog
Sie nerven! - Fünf Dinge, die eine gute Bewerbung ausmachen | karriere.blog
Fehlendes Anschreiben, kein Unternehmenswissen, selbstgemachte Handy-Fotos über dem Lebenslauf: Als „unterdurchschnittlich" beurteilen die Personalverantwortlichen derzeit die Qualität der bei ihnen eingehenden Bewerbungen. Grund genug für eine Aufklärungsrunde! Was wünschen sich Österreichs Personalchefs von den Kandidaten? Was bringt sie bei Bewerbungen so richtig auf die Palme? Und womit kann man sie beeindrucken? Fünf Faktoren, auf die Sie achten sollten.
Eine vielversprechende Stellenausschreibung, eine spannende Aufgabe und die eigenen Qualifikationen passen auf das Anforderungsprofil wie die Faust aufs Auge. Yes! Traumjob gefunden. Bewerbung mit Lebenslauf hingeschickt und fertig. Die werden sich dann schon melden…
Muss nicht sein. Denn diese Idee hatten ziemlich sicher auch andere. Im für Sie schlimmsten Fall: Hunderte. „Ich bekomme pro Jahr rund 2.500 Bewerbungen auf den Tisch", berichtet beispielsweise KTM-Personalchef Alexander Pertele. Eine riesige Menge also, aus der man allen voran schon mit dem Anschreiben herausstechen sollte. Um dann überhaupt das heißersehnte Vorstellungsgespräch und/oder den das Assessment Center absolvieren zu dürfen.
Ein Bewerbungsschreiben ist die erste Duftmarke, die man als möglicher Arbeitnehmer in einem Unternehmen setzen kann. Überzeugt man in dieser ersten Runde, ist der Grundstein für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch zumindest einmal gelegt.
Fünf Minuten entscheiden über Glück und Elend
Rasch auf den Punkt zu kommen, ist dabei unerlässlich: Denn wie eine international durchgeführte Studie des deutschen Personaldienstleisters Robert Half zeigt, wenden österreichische Personalchefs im Schnitt maximal fünf Minuten Zeit auf, um Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse eines Bewerbers durchzuchecken. Gerade einmal eine Zigarettenlänge haben Bewerber also, um den Personalchef schriftlich von ihrer Überdurchschnittlichkeit zu überzeugen.
Und es dürften mehr unterdurchschnittliche Bewerbungsuntelagen auf den Schreibtischen der Personalisten landen, als man annehmen möchte: Mit einer bescheidenen Schulnote von 3,53 beurteilen Österreichs Unternehmer die Qualität der eingehenden Bewerbungen in einer aktuellen Umfrage von AnzeigenDaten unter 250 stellenausschreibenden Unternehmen.
Tipps für die perfekte Bewerbung gibt es in Hülle und Fülle – auch in diesem Blog und in unserem Karriere.Center. Das Wissen, was eine solche ausmacht, scheint aber – trotz der Fülle an verfügbarer Information – noch lange nicht bei allen Bewerbern angekommen zu sein.
Eine Studie der Grazer „top-jobs-europe Consulting" hat sich den Ansprüchen der Personalabteilungen gewidmet. Und bereits einige wenige Ergebnisse daraus, machen klar, wo die größten Schwächen bei Bewerbungssreiben liegen.
1. Risikofaktor Anschreiben:
„Kein Motivationsschreiben und Serienbriefe als Anschreiben": Zwei Dinge, die Alexander Pertele als häufigste Fehlerquellen von Bewerberseite erlebt. Der KTM-Recruiter spricht das aus, was den meisten seiner Kollegen den Hut hochgehen lässt. Wie die top-jobs-Studie, für die 900 Unternehmen befragt wurden, nun ergab, sagen exakt drei von vier Personalverantwortlichen, dass es ihnen sehr wohl darauf ankommt, dass ein Anschreiben individuell gestaltet ist (sehr wichtig: 46,6 Prozent, wichtig: 28,4 Prozent – siehe Grafik). Ein gängiges Manko in dieser Hinsicht: Dass man aus den Schreiben „nicht erfährt, wofür sich der-/diejenige bewirbt". Eine Grundvoraussetzung, möchte man meinen.
Was jeder Bewerber – ob berufserfahren oder nicht – sich also in puncto Anschreiben einbrennen sollte: Sie haben exakt eine A4-Seite Platz, um überzeugend zu erklären, warum Sie für den Job der/die Richtige sind. Bereits hier gilt es, mit Wissen über die Firma zu punkten und zu demonstrieren, dass es Ihr Know-How ist, das dem Unternehmen an der ausgeschriebenen Position bis dato gefehlt hat. Soll heißen: Recherchearbeit! Was genau wird von mir verlangt? Was macht das Unternehmen genau? Warum identifiziere ich mich mit diesem Unternehmen und will Teil davon sein?
Sämtliche Tipps, was genau in ein Anschreiben gehört, haben wir für Sie übersichtlich aufgelistet.
2. Herausforderung Lebenslauf:
Der Lebenslauf birgt nach wie vor großes Unsicherheitspotenzial unter der Bewerberschaft. Wie gehört er aufgebaut? Chronologisch oder nicht? Mit oder ohne Foto? Formelle Fragen sollten ebenfalls nicht das Problem sein: Fragen zu Aufbau und dem perfekten Bewerbungsfoto lassen sich durch einfaches Nachlesen lösen. Letzteres finden laut der oben angeführten Untersuchung ganze 83 Prozent wichtig, die meisten wollen sich also auf alle Fälle ein „Bild gemacht" haben bevor sie jemanden persönlich kennenlernen. Dass Schönheit ein Bewerbungskiller sei, besagen zwar Studien, die man allerdings nicht allzu ernst nehmen sollte: Versuchen Sie sich dabei auf jeden Fall von der besten Seite zu zeigen! Jedenfalls ein Riesen-Fausxpas, so KTM-Personal-Praktiker Pertele: „Bewerbungsfotos, die man von sich selbst mit der Handykamera gemacht hat."
3. Geheimcode Dienstzeugnis:
Natürlich ist es bei vielen Unternehmen Usus, Mitarbeitern die im Guten gehen, selbst das Schreiben ihres Dienstzeugnisses zu überlassen. Weil diese Praxis aber leider nur allzu gängig wurde, hat es auch zu einer gewissen Entwertung des makellosen Dienstzeugnisses beigetragen. Umso stärker fallen hingegen dann oft Bewertungen von Personalverantwortlichen ins Gewicht, die andren Kollegen durch die Blume verraten, was sie von ihrem Ex-Mitarbeiter halten.
So hat sich nämlich über Jahre hinweg ein regelrechter Geheimcode in der Dienstzeugnis-Sprache herauskristallisiert, den man entschlüsseln können sollte, bevor man mit seinem Arbeitszeugnis allzu stolz zu prahlen beginnt: Steht beispielsweise geschrieben, dass Sie sich „im Rahmen Ihrer Fähigkeiten" eingesetzt hätten, bedeutet das nichts anderes, als dass Ihr Fähigkeits-Rahmen ziemlich eng war. Und attestiert man Ihnen: „Zeigte Fachwissen und großes Selbstvertrauen", so heißt das in der Regel, dass Sie Ihr Ex-Chef für einen Angeber hielt.
4. Disqualifikationsgrund „Lästig sein":
Wer glaubt, seinen Traumjob in einem Inserat gefunden zu haben, sollte sich auf jeden Fall damit zurückhalten, sofort ein zweites Schreiben nachzuschießen, wenn auf das erste nicht sofort eine Antwort zurückkommt: Sechs von zehn Befragten gaben gegenüber top-jobs-europe Consulting nämlich an, dass sie Mehrfach-Bewerbungen „schlecht" bis „sehr schlecht" auffassen würden.
Grafik Nachfragen 300x274 Sie nerven! Fünf Dinge, die eine gute Bewerbung ausmachenDasselbe gilt für das „Nachfragen". Noch am selben Tag nachzufragen, ob die Bewerbung „eh angekommen" sei, wirkt mehr als peinlich. Zwei Wochen Zeit gelten laut Experten als durchaus angemessen – vor allem wenn der angegebene Bewerbungszeitraum mehrere Wochen oder Monate umfasst.
In die Kategorie „Lästig" fällt übrigens auch, sich nicht an vorgegebene Übermittlungsverfahren zu halten. Wird bereits im Stelleninserat aufgefordert, sich „per Mail" zu bewerben oder ein vorgegebenes Formular auszufüllen, sollte man sich dringend daran halten. Der Irrglaube, dass postalisch versandte Unterlagen größeres Gewicht hätten, hält sich nach wie vor bei vielen Bewerbern.
Mittlerweile gilt die E-Mail-Bewerbung als durchaus etabliert – zwei von drei Personalchefs bevorzugen das Outlook-Postfach gegenüber jenem aus Blech, wie die Grafik zeigt.
5. Bewerbungs-Killer Schlampigkeit:
Absoluter Bewerbungs-Killer Nummer eins sind bei Personalchefs Rechtschreibfehler: Im Schnitt sind es gerade einmal 2,5 Stück, die bei einem österreichischen Personalverantwortlichen die Ampel auf dunkelrot umschalten lässt, so die in der Einleitung erwähnte Robert-Half-Studie.
Tippfehler aber auch gänzlich falsche oder falsch geschriebene Namen, sowie ein falscher Betreff können jedoch ebenso das vorzeitige Aus für Bewerber bedeuten.
Fünf Dinge, die eine gute Bewerbung ausmachenDenn relativ rigoros verfahren die heimischen Personalchefs mit Bewerbungen, die Schlampigkeitsfehler aufweisen: 30 Prozent ignorieren Bewerbungen mit offensichtlichen Mängeln gleich generell. Weitere 28 Prozent machen die Bewerber auf ihre Fehler aufmerksam – ebenfalls peinlich!
Nachsatz: Männliche Personalentscheider geben sich mit 46,7 Prozent deutlich kulanter, was die Bereitschaft, Fehler in Bewerbungen zu ignorieren, betrifft. Ihre weiblichen Pendants sehen nur zu einem guten Drittel (35 Prozent) über Nachlässigkeiten hinweg.
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Fehlendes Anschreiben, kein Unternehmenswissen, selbstgemachte Handy-Fotos über dem Lebenslauf: Als „unterdurchschnittlich" beurteilen die Personalverantwortlichen derzeit die Qualität der bei ihnen eingehenden Bewerbungen. Grund genug für eine Aufklärungsrunde! Was wünschen sich Österreichs Personalchefs von den Kandidaten? Was bringt sie bei Bewerbungen so richtig auf die Palme? Und womit kann man sie beeindrucken? Fünf Faktoren, auf die Sie achten sollten.
Eine vielversprechende Stellenausschreibung, eine spannende Aufgabe und die eigenen Qualifikationen passen auf das Anforderungsprofil wie die Faust aufs Auge. Yes! Traumjob gefunden. Bewerbung mit Lebenslauf hingeschickt und fertig. Die werden sich dann schon melden…
Muss nicht sein. Denn diese Idee hatten ziemlich sicher auch andere. Im für Sie schlimmsten Fall: Hunderte. „Ich bekomme pro Jahr rund 2.500 Bewerbungen auf den Tisch", berichtet beispielsweise KTM-Personalchef Alexander Pertele. Eine riesige Menge also, aus der man allen voran schon mit dem Anschreiben herausstechen sollte. Um dann überhaupt das heißersehnte Vorstellungsgespräch und/oder den das Assessment Center absolvieren zu dürfen.
Ein Bewerbungsschreiben ist die erste Duftmarke, die man als möglicher Arbeitnehmer in einem Unternehmen setzen kann. Überzeugt man in dieser ersten Runde, ist der Grundstein für ein erfolgreiches Bewerbungsgespräch zumindest einmal gelegt.
Fünf Minuten entscheiden über Glück und Elend
Rasch auf den Punkt zu kommen, ist dabei unerlässlich: Denn wie eine international durchgeführte Studie des deutschen Personaldienstleisters Robert Half zeigt, wenden österreichische Personalchefs im Schnitt maximal fünf Minuten Zeit auf, um Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse eines Bewerbers durchzuchecken. Gerade einmal eine Zigarettenlänge haben Bewerber also, um den Personalchef schriftlich von ihrer Überdurchschnittlichkeit zu überzeugen.
Und es dürften mehr unterdurchschnittliche Bewerbungsuntelagen auf den Schreibtischen der Personalisten landen, als man annehmen möchte: Mit einer bescheidenen Schulnote von 3,53 beurteilen Österreichs Unternehmer die Qualität der eingehenden Bewerbungen in einer aktuellen Umfrage von AnzeigenDaten unter 250 stellenausschreibenden Unternehmen.
Tipps für die perfekte Bewerbung gibt es in Hülle und Fülle – auch in diesem Blog und in unserem Karriere.Center. Das Wissen, was eine solche ausmacht, scheint aber – trotz der Fülle an verfügbarer Information – noch lange nicht bei allen Bewerbern angekommen zu sein.
Eine Studie der Grazer „top-jobs-europe Consulting" hat sich den Ansprüchen der Personalabteilungen gewidmet. Und bereits einige wenige Ergebnisse daraus, machen klar, wo die größten Schwächen bei Bewerbungssreiben liegen.
1. Risikofaktor Anschreiben:
„Kein Motivationsschreiben und Serienbriefe als Anschreiben": Zwei Dinge, die Alexander Pertele als häufigste Fehlerquellen von Bewerberseite erlebt. Der KTM-Recruiter spricht das aus, was den meisten seiner Kollegen den Hut hochgehen lässt. Wie die top-jobs-Studie, für die 900 Unternehmen befragt wurden, nun ergab, sagen exakt drei von vier Personalverantwortlichen, dass es ihnen sehr wohl darauf ankommt, dass ein Anschreiben individuell gestaltet ist (sehr wichtig: 46,6 Prozent, wichtig: 28,4 Prozent – siehe Grafik). Ein gängiges Manko in dieser Hinsicht: Dass man aus den Schreiben „nicht erfährt, wofür sich der-/diejenige bewirbt". Eine Grundvoraussetzung, möchte man meinen.
Was jeder Bewerber – ob berufserfahren oder nicht – sich also in puncto Anschreiben einbrennen sollte: Sie haben exakt eine A4-Seite Platz, um überzeugend zu erklären, warum Sie für den Job der/die Richtige sind. Bereits hier gilt es, mit Wissen über die Firma zu punkten und zu demonstrieren, dass es Ihr Know-How ist, das dem Unternehmen an der ausgeschriebenen Position bis dato gefehlt hat. Soll heißen: Recherchearbeit! Was genau wird von mir verlangt? Was macht das Unternehmen genau? Warum identifiziere ich mich mit diesem Unternehmen und will Teil davon sein?
Sämtliche Tipps, was genau in ein Anschreiben gehört, haben wir für Sie übersichtlich aufgelistet.
2. Herausforderung Lebenslauf:
Der Lebenslauf birgt nach wie vor großes Unsicherheitspotenzial unter der Bewerberschaft. Wie gehört er aufgebaut? Chronologisch oder nicht? Mit oder ohne Foto? Formelle Fragen sollten ebenfalls nicht das Problem sein: Fragen zu Aufbau und dem perfekten Bewerbungsfoto lassen sich durch einfaches Nachlesen lösen. Letzteres finden laut der oben angeführten Untersuchung ganze 83 Prozent wichtig, die meisten wollen sich also auf alle Fälle ein „Bild gemacht" haben bevor sie jemanden persönlich kennenlernen. Dass Schönheit ein Bewerbungskiller sei, besagen zwar Studien, die man allerdings nicht allzu ernst nehmen sollte: Versuchen Sie sich dabei auf jeden Fall von der besten Seite zu zeigen! Jedenfalls ein Riesen-Fausxpas, so KTM-Personal-Praktiker Pertele: „Bewerbungsfotos, die man von sich selbst mit der Handykamera gemacht hat."
3. Geheimcode Dienstzeugnis:
Natürlich ist es bei vielen Unternehmen Usus, Mitarbeitern die im Guten gehen, selbst das Schreiben ihres Dienstzeugnisses zu überlassen. Weil diese Praxis aber leider nur allzu gängig wurde, hat es auch zu einer gewissen Entwertung des makellosen Dienstzeugnisses beigetragen. Umso stärker fallen hingegen dann oft Bewertungen von Personalverantwortlichen ins Gewicht, die andren Kollegen durch die Blume verraten, was sie von ihrem Ex-Mitarbeiter halten.
So hat sich nämlich über Jahre hinweg ein regelrechter Geheimcode in der Dienstzeugnis-Sprache herauskristallisiert, den man entschlüsseln können sollte, bevor man mit seinem Arbeitszeugnis allzu stolz zu prahlen beginnt: Steht beispielsweise geschrieben, dass Sie sich „im Rahmen Ihrer Fähigkeiten" eingesetzt hätten, bedeutet das nichts anderes, als dass Ihr Fähigkeits-Rahmen ziemlich eng war. Und attestiert man Ihnen: „Zeigte Fachwissen und großes Selbstvertrauen", so heißt das in der Regel, dass Sie Ihr Ex-Chef für einen Angeber hielt.
4. Disqualifikationsgrund „Lästig sein":
Wer glaubt, seinen Traumjob in einem Inserat gefunden zu haben, sollte sich auf jeden Fall damit zurückhalten, sofort ein zweites Schreiben nachzuschießen, wenn auf das erste nicht sofort eine Antwort zurückkommt: Sechs von zehn Befragten gaben gegenüber top-jobs-europe Consulting nämlich an, dass sie Mehrfach-Bewerbungen „schlecht" bis „sehr schlecht" auffassen würden.
Grafik Nachfragen 300x274 Sie nerven! Fünf Dinge, die eine gute Bewerbung ausmachenDasselbe gilt für das „Nachfragen". Noch am selben Tag nachzufragen, ob die Bewerbung „eh angekommen" sei, wirkt mehr als peinlich. Zwei Wochen Zeit gelten laut Experten als durchaus angemessen – vor allem wenn der angegebene Bewerbungszeitraum mehrere Wochen oder Monate umfasst.
In die Kategorie „Lästig" fällt übrigens auch, sich nicht an vorgegebene Übermittlungsverfahren zu halten. Wird bereits im Stelleninserat aufgefordert, sich „per Mail" zu bewerben oder ein vorgegebenes Formular auszufüllen, sollte man sich dringend daran halten. Der Irrglaube, dass postalisch versandte Unterlagen größeres Gewicht hätten, hält sich nach wie vor bei vielen Bewerbern.
Mittlerweile gilt die E-Mail-Bewerbung als durchaus etabliert – zwei von drei Personalchefs bevorzugen das Outlook-Postfach gegenüber jenem aus Blech, wie die Grafik zeigt.
5. Bewerbungs-Killer Schlampigkeit:
Absoluter Bewerbungs-Killer Nummer eins sind bei Personalchefs Rechtschreibfehler: Im Schnitt sind es gerade einmal 2,5 Stück, die bei einem österreichischen Personalverantwortlichen die Ampel auf dunkelrot umschalten lässt, so die in der Einleitung erwähnte Robert-Half-Studie.
Tippfehler aber auch gänzlich falsche oder falsch geschriebene Namen, sowie ein falscher Betreff können jedoch ebenso das vorzeitige Aus für Bewerber bedeuten.
Fünf Dinge, die eine gute Bewerbung ausmachenDenn relativ rigoros verfahren die heimischen Personalchefs mit Bewerbungen, die Schlampigkeitsfehler aufweisen: 30 Prozent ignorieren Bewerbungen mit offensichtlichen Mängeln gleich generell. Weitere 28 Prozent machen die Bewerber auf ihre Fehler aufmerksam – ebenfalls peinlich!
Nachsatz: Männliche Personalentscheider geben sich mit 46,7 Prozent deutlich kulanter, was die Bereitschaft, Fehler in Bewerbungen zu ignorieren, betrifft. Ihre weiblichen Pendants sehen nur zu einem guten Drittel (35 Prozent) über Nachlässigkeiten hinweg.
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Donnerstag, 28. Januar 2010
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